Das norwegische Wasserkraftpotential
( Zahlen nach Statistik Ârbok 1991 )
Sogn og Fjordane
Hordaland
Rögaläncf - n
Norwegen :
Industriepolitik und der Wohlfahrtsstaat
In der norwegischen rungspolitik kommt den intensiven Industrien eine selrolle zu . Doch führt die derzeitige Industriepolitik auch zu nationalen Zielkonflikten .
Udo Biedinger , Ewald Gläßer
Ölpreissturz von 1986 und die neue Strukturpolitik
In Norwegen besteht seit einigen Jahren der feste politische Wille , die Wirtschaft stärker als bisher zu diversifizieren . Der Prozeß des Umdenkens setzte in dendem Maße 1986 ein und findet seinen Ausdruck in einem verstärkten Ausbau der eigenen Weiterverarbeitungsindustrien . Den stromintensiven Industriezweigen gilt seither besondere Aufmerksamkeit , wenn es um die Realisierung dieser Absicht geht , da dieser Wirtschaftszweig die tigste Rolle für den sekundären Bereich der norwegischen Volkswirtschaft spielt . dem soll die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas - dem wichtigsten zweig - auf diese Art reduziert werden . Der Ölpreissturz von 1986 ist den gischen Politikern , Managern und men noch allzu deutlich in Erinnerung : Weltweit kam es zu einem Ölpreisverfall , der die internationale keit der Norweger beträchtlich terte . Förderquoten wurden men , über entsprechende prozesse kam es in der Folge gar zu starken Wertschöpfungsverlusten für die Erdöl - Nachfolgeindustrien .
Norwegische Investitionspolitik
Der Ausbau der Veredelungsindustrien wird durch eine staatliche tik gesteuert . Direkte Zuschüsse an ansied - lungswillige Unternehmen oder auch durch Geschäftsbanken vermittelte kredite werden gezielt eingesetzt , um durch mehr Veredelung
a ) unabhängiger von dem globalen niveau für Grundstoffe ,
b ) unabhängiger von den weltweiten Nachfrageveränderungen zu sein und um
c ) die regionalen Ungleichheiten im nen Lande weiter abzumildern .
Das staatlich beeinflußte lumen wird durch die hohe öffentliche Sparkapitalbildung ermöglicht ( ca . 40 - 50 Prozent der gesamten dung ) . Diese wird durch die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr hohe Besteuerung finanziert , die durchaus ein Grund für die Abwanderung von
wegischen Unternehmen in andere Länder sein kann . Kein Wunder also , daß men liberalen Zuschnittes immer wieder eine Reduzierung der Steuerquote gen .
Die Existenz und der politische Wunsch zur Erhaltung des Wohlfahrtsstaates zieren automatisch ein Anwachsen der wegischen Staatsquote . Immer größere teile der nationalen Wertschöpfung werden verbraucht , um die Kosten für ve Aktivitäten bewältigen zu können . Für eine Volkswirtschaft kann eine solche denz verheerende Folgen haben , sobald sich eine langfristige Rezession einstellt : Die
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NORDEUROPA
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