INTERVIE 
»Keine Region darf deindustrialisiert 
werden« 
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Interview mit dem Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg - Vorpommern Conrad - Michael Lehment 
Herr Minister , das Bundesland Mecklenburg - Vorpommern ging mit großen landwirtschaftlichen flächen , vier Werften , einem werk , das inzwischen stillgelegt ist , und zudem recht strukturschwach in die Marktwirtschaft . Nicht gerade ein Traumstart ? 
Conrad - Michael Lehment : Niemand in Ostdeutschland hatte insofern einen Traumstart . Wir haben jedoch im gleich zu Osteuropa geradezu traumhafte Startbedingungen in die Marktwirtschaft . Ich habe als Wirtschaftsminister 625 lionen DM Fördermittel allein 1991 geben können . Die Telekom investiert in diesem Jahr rund 800 Millionen DM in Mecklenburg - Vorpommern . Dazu men weitere Millionenbeträge für den Straßenbau . Um nur diese Bereiche zu nennen . 
Allerdings kommen aus den heren Betrieben auch gut bildete Arbeitskräfte und ein ches Wissenschaftspotential . Ein Teil davon sieht sich in den westlichen desländern nach Arbeit um . Wie kann diese wichtige Substanz für burg - Vorpommern erhalten bzw . gewonnen werden ? 
Conrad - Michael Lehment : Wir nen auf gut ausgebildete Arbeitnehmer verweisen . Solides Grundwissen tert berufliche Qualifizierung . Kürzlich sagten mir Investoren aus Hamburg , arbeiter in Mecklenburg - Vorpommern hätten nach achtwöchiger Umschulung modernen Qualifikationsstandard und seien meistens motivierter als ihre deutschen Kollegen . Wir brauchen stitionen , die Arbeitsplätze schaffen , dann bleiben die Leute im Lande . 
H Investitionen ist das Stichwort . 
Vielerorts wird beklagt , daß die großen deutschen Unternehmen sehr zurückhaltend sind , was Investitionen im produzierenden Bereich in den neuen Bundesländern betrifft . Sind das auch Ihre Erfahrungen ? 
Conrad - Michael Lehment : Wir nen mittelfristig mit 8 bis 10 Milliarden DM Investitionen in Mecklenburg - pommern . Kapital kommt auch aus dem 
NORDEUROPA 
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