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Rolf Birk ( Hrsg . )
Die soziale Dimension des Europäischen Binnenmarktes
Mit der Einheitlichen ischen Akte vom 28 . 02 . 1986 de die Vertragsgrundlage der EG für die Ausgestaltung eines „ zialen Europa " erweitert . Die wirklichung des europäischen Binnenmarktes und deren kungen auf den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung hat die sion um die Angleichung des beitsrechts der EG - ten , um die Gewährung sozialer Grundrechte und die Einführung von Mindeststandards in der meinschaft neu belebt . Der soziale Dialog kommt nur langsam voran und gestaltet sich äußerst rig . Die in dem Band gefaßten Tagungsbeiträge sen sich mit den Vorschlägen und Forderungen der EG - Kommission und der Sozialpartner sowie mit der Frage , inwieweit das bar geltende supranationale beitsrecht bzw . eine Angleichung der nationalen Arbeitsrechte eine Lösung für die anstehenden bleme bieten können .
1991 , 115 S . , brosch . , 39 , - DM , ISBN 3 - 7890 - 2149 - 0 ( Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e . V . , Bd . 27 )
J Nomos Verlagsgesellschaft
ditionen in Frage stellte , die die sis konstituieren . Nicht - quantitative thoden der Bewertung und das Verständnis von Bewertung als Prozeß zum Beispiel , die von den Reformern propagiert wurden , gerieten nicht nur mit der unkritischen Vermittlung der nationalistischen Wissens - Basis in Konflikt , sondern stellten die antwortung in Frage , die schriftliche Tests den Schulen gaben . Kindzentrierte Ideen der Bewertung des Lernfortschritts , bei nen das Kind selbst zu verschiedenen punkten die Vergleichsgröße zur lung seines Fortschritts ist , fanden me in das Grundschulgesetz von 1974 . Es erklärte den Gebrauch von Tests zwecks Suche nach dem „ intelligentesten " Kind für ungesetzlich .
Diese Anti - Test - Verordnung stand im Gegensatz zu der Tatsache , daß die fentlichkeit und viele Lehrer den brauch der Normal - Kurve ( als Methode , das erwartbare Abschneiden von Schülern im Vergleich zur Normalverteilung stellen , d . Ü . ) - eine institutionalisierte Praxis bei Abschlußprüfungen der mentarschule zwischen 1977 und 1984 - vermengte mit anderen mehr an schritt orientierten Perspektiven , die als „ namsmat " , Lernerfolgkontrollen , zeichnet sind . Die Normal - Kurve und der anti - quantitative Standpunkt der bewegung wurden von den sten mißbilligt , die diese Ansätze als portierte Ideen und als Jargon , der nicht zur isländischen Kultur paßt , in Frage stellten . Die anti - quantitative Einstellung - Fakten - Tests waren abgeschafft - schrieb man als Verherrlichung von Dummheit und Faulheit . Und die Normal - Kurve - es gab keine „ absoluten " ren mehr - wurden wegen der ungenauen Informationen über den Fortschritt eines Kindes kritisiert .
Ein wissenschaftlicher oder ein politischer Bruch ?
Dieser Bruch zwischen dem renden Prinzip der Reform und der bis zur Reform gültigen Tradition mag teilweise auf epistemologische Differenzen zuführen sein , ob zum Beispiel vermittlung als festgelegt oder als tion verstanden wird , der Wissensstand oder der Lernfortschritt bewertet wird , vorwissenschaftliche Kenntnisse vom Kind
gegen wissenschaftliche Kenntnisse vom „ Lernenden " gestellt werden etc . Aber kenntnistheoretische Differenzen werden niemals automatisch zu diskursiven flikten . Nur auf Grund politischer gungen können epistemologische schiede zu diskursiven Konflikten werden . Wenn die Reform ein Bruch mit der bis zur Reform gültigen pädagogischen tion ist , stellt sie deshalb eher einen schen als einen epistemologischen Bruch dar , der von denen „ produziert " wurde , die glauben , von einer Umkehrung der Wertehierarchie zu profitieren .
Die Reformer gaben sich tatsächlich trächtliche Mühe , die Behauptung stellen , daß die Reformpolitik bei der derung progressiven gesellschaftlichen Wandels differenzierter und ler war als vorherige Erziehungspraktiken . Dagegen stand freilich die Tatsache , daß verschiedene Themen und Methoden der Reformpädagogik - etwa eine verringerte Bedeutung der Tests und mehr interaktive Pädagogik - schon früher präsentiert den , ohne Leitideen zu werden . Auch dere Elemente der Reform waren schon in der traditionellen Pädagogik enthalten . Ironischerweise könnte gerade der Streit mit den Traditionalisten den Reformern zur Behauptung verholfen haben , daß die Reform sich fundamental von einer lich nicht - demokratischen Tradition terscheidet . Denn letzten Endes richtete sich die Reform gegen ein altes System , von dem man dachte , daß es unpassend wäre für Erziehung in einer schen und wissenschaftlich - modernen sellschaft .
Die Kritiker könnten ein gutes Stück sitiv für die politische Glaubwürdigkeit der Reform gewesen sein , da sie die Reform gegenüber der traditionellen Schulpraxis als auf einem anderen Verständnis rend zeigten , d . h . als demokratisch , zentriert und wissenschaftlich gen . Die Reform nutzte demnach als timation , sich selbst so viel wie möglich von allen anderen existierenden Methoden und Prinzipien zu unterscheiden , ohne Rücksicht darauf , ob diese Traditionen tatsächlich als Bestandteile von Szientis - mus , Nationalismus oder lutherischem Protestantismus identifiziert werden nen . ■
Übersetzt von Burkhard Froese und Stefan Hopmann
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nordeuropa
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