nen wunderschönen Kirchenleuchter für drei Kerzen , der die Form eines gerschiffes hat , und eine skandinavische Madonnenplastik mit französischen und englischen Einflüssen . So schloß sich auch der Ring der Religionen , der mit der heidnischen Mythologie begonnen hatte und mit dem christlichen Glauben endete .
Das Konzept der Ausstellung wurde von Archäologinnen und Archäologen im Norden geplant , die Architektur wie Vitrinen und Podeste und auch die
„ Zeitschleuse " kamen aus Frankreich . In Berlin mußten aus Platzmangel rungen vorgenommen werden : So wurde Bildmaterial weggelassen , das menhänge zwischen den Objekten hätte herstellen sollen . Es blieben nur mit nem kurzen Text bedruckte Tücher an den Wänden , die zu lesen bei starkem Andrang kaum möglich war . Das bot an thematischen Führungen war ring und auch nicht auf das große kumsinteresse an allgemeinen gen zugeschnitten .
Dem Anspruch der Ausstellung , die Verhältnisse im Norden erlebbar zu chen , konnte das Alte Museum wegen des erwähnten Platzmangels nicht ganz recht werden . Dennoch gaben sowohl die Vielzahl der Exponate als auch die sammenstellung ein umfangreiches Bild von den Wikingerzeit und den Anfängen der Christianisierung der Normannen . Ein Tip für alle , die einen Besuch versäumt haben : Der Katalog zur Ausstellung ist im Zabern - Verlag , Mainz , erschienen und im Buchhandel erhältlich . ■
REISEFÜHRER SCHWEDEN :
Alles von flüssig bis überflüssig
Der Markt ist voll . Dennoch steht keineswegs in allen dasselbe : Es werden ganz verschiedene Geschmäcker bedient .
Krister Hanne
Wenngleich die meisten der hier besprochenen Reiseführer wohl mögliche Reiseziele im Land beschreiben als auch neben schen Hinweisen ihrem Publikum Land und Leute näherbringen wollen , sind doch deutlich unterschiedliche Zielsetzungen erkennbar , die die Gewichtung der nen Teile erheblich variieren lassen . tergehende Interessen und der Wunsch nach detaillierter Reiseplanung machen vielleicht die eine oder andere on der hier vorgestellten Bände zu einer Überlegung .
Die Einführenden
Axel Patitz' MERI AN - Reiseführer aus dem Deutschen Taschenbuchverlag bringt Schweden einem Publikum näher , das bis dahin mit dem Land gar nichts oder nur wenig zu tun hatte .
Im Guten Tip von MERIAN stellt der Autor besondere touristische Attraktionen vor , darunter Sehenswürdigkeiten , seen , Hotels , Restaurants und legenheiten . Insidertips für Ziele abseits dieser Touristenmagnete wird man lich suchen , kaum Gelegenheit dazu , „ das heimliche Schweden , das da auf den gierigen Reisenden wartet " , nen .
Nach einer kurzen Einführung über „ den Schweden " und wie dieser „ seinen raum " gestaltet werden einige che Grundkenntnisse vermittelt , die leider teilweise veraltet ( Ergebnisse der tagswahl 1985 in der Auflage von 1990 ) oder falsch sind ( die Kommunisten haben nie mit den Sozialdemokraten regiert ) .
Die Ordnung der weiteren nen nach Landschaften macht keinen Sinn , wenn diese nicht eingehalten wird . Gotland und Öland rangieren mit unter Smâland , die Ostküstenstädte Härnösand
( Àngermanland ) und Hudiksvall ( Hälsing - land ) etwa werden unter Jämtland handelt . Lappländische Orte wie Arjeplog und Jokkmokk erscheinen nicht in dem entsprechenden Kapitel , sondern in dem über Norrbotten .
Was die Anschaffung des Bandes dings überlegenswert macht , ist die Menge an detaillierten Informationen über schäfte , Hotels , Restaurants und Museen , die mit Adressen , Telefonnummern und ggf . Preisen versehen , Aktualität setzt , die fälligen 22 , 80 DM durchaus als sinnvolle Ausgabe erscheinen lassen nen .
Der von Doreen Taylor herausgegebene Apa - Guide Schweden zeichnet sich durch ein liebevolles und aufwendiges Layout mit vielen Farbabbildungen aus . Was dem genschmaus jedoch Abbruch tut , sind die vielen Nackedeis , Segelboote mit bunten Spinnakern oder Kanuten , die die Reize der gezeigten Schärenlandschaften oder Seen nicht recht zur Geltung kommen lassen . Das können auch die schönen Stiche , Gemälde und Abbildungen von genständen nicht aufwiegen .
Zahlreiche vor allem englische und amerikanische Autoren und Autorinnen geben in lockerem Stil einen begrenzten , aber soliden Einblick in die schwedische Gesellschaft , wobei sie manchmal dings daneben liegen : Der dent z . B . wird eben nicht mit der heit des Reichstages gewählt und nur die wenigsten Auswanderer haben in der Neuen Welt ihr Glück gemacht . leicht den amerikanischen Lesern und Leserinnen der Originalausgabe det ? Ein Verdacht , den auch das Kapitel über die schwedische Familie men läßt .
Nr . 4 , 1992
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