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An den Universitäten des Landes sind beispielsweise , laut Angaben des schen Landesamtes , nur 4% der rinnen und Professoren Frauen . Aber nur durch intensive Arbeit innerhalb der ganisationen können sich solche Zahlen verändern oder sogar Strukturen dert werden . „ Frauen machen Messe . . . und die Männer machen mit " - so lautet nicht nur das Motto eines Düsseldorfer Frauenprojektes , sondern es bezeichnet eine Tendenz , die auch für die jekte in Schleswig - Holstein zutrifft .
Dieses gilt - verständlicherweise - nicht für alle Projekte , insbesondere nicht für che , die sich dem Thema „ Gewalt gegen Frauen und Kinder " widmen . Auch auf der Kieler Messe war einigen dieser Initiativen , wie z . B . der Landesgemeinschaft der nomen Frauenhäuser , ein Raum ten , der für Männer nicht zugänglich war . Je nach Prämissen , die entweder die ner als Täter und prinzipiell als zum schaftsfreien Diskurs unfähig ansehen , oder aber davon ausgehen , daß gerade die ner über die Gewalt , die ihre genossen den Frauen und Kindern antun , in Kenntnis gesetzt werden müssen , spruchten die Initiativen diesen Raum oder nicht . Auch eine Frauenversicherung , die auf gutgemeinte männliche Ratschläge ne verzichten wollte , weil das rungsgeschäft sowieso von Männern niert wird und sich gerade daraus die Notwendigkeit einer Versicherung von Frauen für Frauen ergab , nahm die nerfreie Zone gerne in Anspruch .
Noch ein weiter Weg
Das heere Ziel , „ das frauenpolitische Bewußtsein in unserer Gesellschaft zu vertiefen " und den „ Frauen Mut zu chen , zu ihren Bedürfnissen zu stehen und sich noch stärker als bisher zu gieren " , das die Präsidentin des Schles - wig - Holsteinischen Landtages , Ute Erd - siek - Rave , für die Frauenmesse formulierte , ist jedoch mit einer solchen Präsentation nicht zu erreichen . Allein der Ort der Messe , die Universität , deutet eine Hemmschwelle für gen , die nicht sowieso schon über ein Selbstbewußtsein verfügen , das sie verständlich zu solchen Veranstaltungen zieht . So lernten sich die ven untereinander zwar kennen , was ja
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er Mann schlägt mit seinem Arme die Schlacht , durchkreuzt als siger Forscher unseren Planeten , türmt Stein auf Stein zu einem mali schreibt Bücher , geißelt die Luft mit Reden ; und selbst dann , wenn er nur nachdenkt , eignet der ten Ruhe seiner Muskeln etwas derart Aktives , daß sie eher aussieht wie die Anspannung vor einem kühnen Sprung . Die Frau hingegen tut nichts , und wenn ihre Hände sich bewegen , dann eher zu einer Gebärde als zu ner Tat hin . ( . . . ) Oder ist es vielleicht Arbeit , was die für ihre Kinder gende Mutter , die Gattin oder die Schwester tut ? Was für ein ches Geheimnis ist doch all dem eigen , daß es kaum getan , auch schon schwebt und nirgendwo die Umrißlinie einer Tat oder Unternehmung in der Luft hinterläßt !
José Ortega y Gasset . Philosoph , ¡883 - 1955
auch als Erfolg zu verstehen ist , die en aber , die vor allem aktiviert werden sollten , sich ihrer selbst bewußt zu den , blieben Zaungäste . „ Frauen ken reinen Wein ein " , „ Frauen - Power " , „ Platz da ! Für Mädchen im Bilderbuch " sind - so provozierend es klingt und auch
ist - geballte Energie und Aggressivität proklamierende ( teilweise künstlich suchte ) Mottos , die viele Frauen eher schrecken als anziehen . Ihre on ist bekannt , es fragt sich aber doch , ob sie nicht doch wieder männlich gedacht sind . ■
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NORDEUROPA
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