Tabelle 1 . Weiblicher Anteil innerhalb bzw . außerhalb führender Positionen in der öffentlichen Verwaltung Schwedens . 1990 . 
Leitende Angestellte 
Angestellte 
Staatliche Ebene Kommunale Ebene Landesebene 
20 1 16 < 40' 
SO' 81 ( 85 1 
Quelle : Statistika centralbyrän , Man är Chef . ( Stockholm . Statistiska centralbytän . 1992 ) . 
zahlenmässig von Frauen dominiert den , wiederholt sich in vielen nen sozialen und beruflichen Gruppen . 
Informationen über die verteilung innerhalb des Management - Personals in verschiedenen gungszweigen sind ebenfalls schlußreich , insbesondere wenn sie nach Sektoren und Verwaltungseinheiten geschlüsselt werden . Wie die Angaben in Tabelle 2 belegen , sind Frauen in allen angeführten Teilbereichen weniger in tenden Positionen vertreten als Männer , doch scheint der öffentliche Sektor en wesentlich mehr Möglichkeiten zu ten , Führungsverantwortung zu men als der private Sektor . Insgesamt haben Frauen nur neun Prozent aller nagement - und Aufsichtspositionen in dustrie - und Handelsbetrieben inne , während 29 Prozent der Führungsstellen 
in der öffentlichen Verwaltung von en besetzt sind . Die Daten zeigen , daß es signifikante Unterschiede gibt zwischen ausgewählten Beschäftigungszweigen , was den Anteil von Frauen in positionen betrifft . 
Staatliche Initiativen 
Das Fehlen der Frauen in den Macht - und Führungspositionen Schwedens bringt die Politiker und Politikerinnen in eine zwickte Lage , denn diese Tatsache befindet sich nicht in Übereinstimmung mit nalen Zielen und Vorgaben . Auf der einen Seite besteht breiter Konsens innerhalb der schwedischen Gesellschaft über den Grundsatz , daß Frauen wirtschaftlich aktiv und gleichberechtigte Partnerinnen der Männer sein sollten . Auf der anderen Seite 
jedoch besteht in den meisten schen Familien weiterhin die traditionelle Rollenverteilung , was die Übertragung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten trifft . Dadurch werden die Möglichkeiten von Frauen eingeschränkt , als vollwertige Partnerinnen im Arbeitsleben mitzuwirken . 
Trotz einiger Fortschritte auf dem Weg zur Gleichstellung gibt es immer noch dersprüchlichkeiten . Auf Besuch in Stockholm ist man überrascht , in einem Kaufhaus immer noch Spielzeug zu den , in denen Ärzte nur männlich sind , Pflegepersonal immer weiblich ist . Bis jetzt gab es wenig Bemühungen in den , die Arbeitsplatzbezeichnungen von rein männlichen Sprachelementen zu freien . Nicht einmal für die besondere stitution des Ombudmannes hat man her eine geschlechtsneutrale Form gefunden . 
In den späten 1980er Jahren versuchte man , Frauen durch Studiengruppen und berufsorientierte Lernprogramme den Weg in Führungspositionen des chen Dienstes zu ebnen . Der teil unter den zwischen 1985 und 1989 eingestellten Angestellten stieg so von sieben auf dreiundvierzig Prozent . Der Gesamtanteil der Frauen an positionen blieb aber bei unter zehn Prozent . 
Im Gesetzesentwurf zur „ Gleichheit bis in die Mittneunziger " erstellte das sche Parlament 1987 einen Fünfjahresplan , wonach der Frauenanteil in staatlichen rektorien , offiziellen Kommissionen , tees und Behörden auf dreißig Prozent zu erhöhen sei . Es wurde als Ziel formuliert , innerhalb von zehn Jahren ( bis 1998 ) die vollständige Gleichstellung erreichen zu wollen . Der Plan sieht gesetzliche men vor , sollten sich freiwillige gungen als unzulänglich erweisen . ben setzt der Fünfjahresplan höhere Maßstäbe für die Gleichstellung der schlechter , darunter fällt das Verlangen , den Männern mehr Verantwortung für die Kinderbetreuung zu übertragen und eine größere berufliche Integration der Frauen zu erreichen . Für Führungspositionen sieht der Entwurf vor , Frauen zu gleichen zentsätzen auf Chefsesseln zu beschäftigen wie es ihrem Anteil in den untergeordneten Positionen entspricht . 
Das Parlament verabschiedete 1991 ein neues „ Gleichstellungsgesetz " , welches die zu ergreifenden Maßnahmen des Fünf - 
Tabelle 2 . Weiblicher Anteil an Führungspositionen nach Sektoren und bestimmten 
Beschäftigungszweigen gegliedert . 1990 . 


Sektor / 
Frauenanteil in % 
Manager in % 
aller 
Beschäftigungszweig 
aller Führungspositionen 
Angestellten 



weiblich / männlich 
Privater Sektor 
9 
0 
3 
Banken / Finanzen 
8 
0 
4 
Versicherungen 
12 
1 
9 
Öffentlicher Dienst 
29 
1 
6 
Staatliche Ebene 



Öffentliche Verwaltung 
17 
2 
8 
Verteidigung 
8 
0 
2 
Landesebene 



Gesundheitswesen 
40 
2 
19 
Ausbildung und Kultur 
64 
2 
4 
Kommunale Ebene 



Sozialer Dienst 
28 
0 
2 
Ausbildung und Kultur 
28 
1 
5 
Quelle : Statistika centralbyrän , Man 
är Chef . ( Stockholm . Statistiska centralbytän . 1992 ) . 

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