Schiffswracks als Umweltbomben
24 vor der norwegischen Küste liegende Schiffswracks werden als hochgradig fährlich für die Umwelt eingestuft , 334 weitere stellen ein gewisses Risiko dar und sollen jetzt eingehender auf eine mögliche Umweltgefährdung hin geprüft werden , darunter 270 Kriegsschiffe aus den Jahren 1940 bis 1945 . Das geht aus einer von der Umweltaufsichtsbehörde in beit mit dem Seefahrtsmuseum in Bergen angefertigten Studie hervor . Sämtliche darin erfaßten 2 109 Wracks haben mehr als 100 BRT und sind nach 1914 vor der norwegischen Küste gesunken . Die sten ( 666 ) liegen vor der Küste wegens , betroffen sind aber auch alle deren Küstenabschnitte .
Ganz oben auf der Dringlichkeitsliste stehen die Kriegsschiffe „ Blücher " im Oslofjord und „ Tirana " vor der Küste von Troms . Insbesondere gelte es , den tritt von Öl zu verhindern . Sofern es die finanziellen Möglichkeiten erlauben , len umweltgefährdende Wracks gehoben , das Öl abgesaugt oder aber andere cherheitsvorkehrungen getroffen werden . Sämtliche Angaben zu den Wracks den in Datenbanken in Bergen und ten gespeichert .
844 Kronen täglich
Diesen Betrag gibt im Durchschnitt ein Tourist aus , der seinen merurlaub in einem norwegischen Hotel verbringt . Weitere Charakteristika des Durchschnittstouristen : 45 Jahre alt , reseinkommen rd . 280 000 Kronen , nalität sehr oft deutsch . Zu diesem nis gelangt das Transportokonomisk institut ( T0I ) in einer für das norwegische Wirtschaftsministerium angefertigten die . Ihr zufolge haben Japaner mit rd . 2 000 Kronen den höchsten brauch , gefolgt von den US - Amerikanern mit 1 114 Kronen . Campingurlauber sind erwartungsgemäß jünger und geben ger Geld aus als Hoteltouristen - etwa 375 Kronen pro Tag . Teuerstes Pflaster in wegen ist offenbar Bergen , wo der schnittliche Tagesverbrauch ausländischer Touristen bei 1 200 Kronen liegt ; in Hov - den und Roros beträgt er dagegen nur 300 Kronen .
Finnland : Abschied von der Neutralität ?
Sogar Mitglieder der finnischen rung erfuhren zu ihrem Erstaunen aus den TV - Nachrichten von der arbeit ihres Landes mit der NATO . schen gab es zahlreiche Erklärungen zu diesem Sachverhalt , doch bleibt einiges nebulös , zumal der finnische ster Paavo Väyrynen von einer einmaligen Teilnahme an der Sitzung des schen Kooperationsrates ( NACC ) sprach , die NATO in Brüssel jedoch verlauten ließ , der Beobachter - Status sei Finnland dauerhaft zugesprochen worden . Für teidigungsministerin Elisabeth Rehn öffnet dieser Status „ wichtige Türen und Fenster auch für mögliche spätere gen " , womit wohl die Mitgliedschaft meint sein dürfte . Doch nicht die zur Zeit populärste Politikerin Finnlands bestimmt den außenpolitischen Kurs des Landes , sondern laut Verfassung der Präsident , der solche Entscheidungen - im Unterschied zu seinem Vorgänger - gemeinsam mit der Regierung zu treffen scheint . In ihre ge Phase wird die Neutralitätsdebatte aber sicher erst kommen , wenn sich die daten zu den für Anfang 1994 geplanten Präsidentschaftswahlen präsentieren .
Probleme im schen Bankwesen
Die Finanzkrise in Schweden hat drohliche Ausmaße angenommen . Bereits Anfang Mai sah sich der sche Staat veranlaßt , die Nordbank zu übernehmen und mit einer Finanzhilfe von 20 Mrd . Kronen ihr Überleben zu chern . Für 1993 müssen weitere staatliche Milliardenbeträge eingeplant werden , um andere von großen Verlusten betroffene Banken zu unterstützen .
Dänen investieren in Ostdeutschland
Die dänischen Energiegesellschaften „ Elkraft " und „ Elsam " wollen sich zu einem Bindeglied zwischen dem chen Skandinavien und dem " rigen " europäischen Festland profilieren . Allein im kommenden Jahr wollen sie
destens drei Milliarden Kronen investieren , um einen Energieverbund zwischen mark und dem Gebiet der früheren DDR herzustellen . Großabnehmer der beiden nischen Unternehmen werden die schen Energiekonzerne Preußen Elektra und VEAG sein .
Neue estnische Währung
Die Einführung der neuen estnischen Währung Kroon am 20 . Juni hat den Bürgern der Baltenrepublik einen stieg von zwanzig Prozent beschert . tet worden war eine Teuerung von nur acht Prozent , sagte Premier Tiit Vähi in Tallinn . Obwohl die Preisliberalisierung eine unpopuläre Maßnahme bei der rung der Wirtschaft sei , wolle das Kabinett daran festhalten . Hinzu kommt , daß bis Ende 1992 mindestens 26000 Esten ohne Beschäftigung sein werden , möglicherweise sogar 50 000 .
Irritationen
Die Entscheidung des finnischen rates , statt der schwedischen „ JAS - Gripen " 64 amerikanische Jagdflieger vom Typ F - 18 für rd . 13 Mrd . Mark zu kaufen , hat offenbar zu beträchtlichen Irritationen zwischen den beiden Nachbarn geführt . Der schwedische Verteidigungsminister Björck sprach vom Ende der operation mit Finnland . Die finnische teidigungsministerin Rehn dagegen warf der schwedischen Seite vor , Druck auf ihr Land ausgeübt zu haben . Sie hält eine zukünftige Zusammenarbeit für möglich , wenn die Emotionen wieder abgeklungen sind .
Grönlandeis durchbohrt
Die bisher tiefste Bohrung im Eis ten europäische Forscher in diesem Sommer im grönländischen Festlandeis auf annähernd 3 000 Meter voranbringen . An der Bohrung wird bereits seit 1989 jeweils im Polarsommer vom 15 . Mai bis zum 15 . August gearbeitet . Finanziert wird das am Institut für Gletscherkunde in Grenoble gesiedelte Projekt von Deutschland , der Schweiz , Frankreich , Italien , Großbritanni -
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