BERICHTE &
Regionale Zusammenarbeit
rentsneglon
Ostatlantische region
Eine denkbare Einteilung Nordeuropas in Regionen
Aus der Position der außen - und cherheitspolitischen Randlage engagiert sich Norwegen genwärtig bei der Neubildung von gionen im Norden Europas . Im März wurde in gen der Ostseerat gegründet , dem die Außenminister marks , Finnlands ,
Norwegens , dens , Deutschlands ,
Polens , Litauens ,
Lettlands und lands sowie Rußlands angehören . gleich Norwegen nicht Anrainer der Ostsee ist , besteht dennoch über die übrigen nordischen Länder und den schen Nachbarn ein Interesse an enger operation . Norwegische Politikerinnen und Politiker verweisen auf den Zusammenhang zwischen dem Norden , dem Ostseeraum und der gesamteuropäischen Entwicklung .
Im April dieses jahres lancierte nister Thorvald Stoltenberg einen Plan zur schrittweisen Errichtung der sogenannten Barentsregion . Regionale Zusammenarbeit auf den Gebieten von Handel , nen , Technologie , Umweltschutz , Kultur und Forschung stehen zunächst auf der gesordnung . Auch hier nennt der minister die Friedenssicherung als erstes . Als nächstes die riesigen Aufgaben , die in diesen Gebieten zu bewältigen sind , die bis zur Oktoberrevolution regen Handel und Wandel zu verzeichnen hatten . Nord - wegen war seinerzeit Bindeglied zwischen dem reichen Nordwest - Rußland und pa . „ Wir wollen dort wieder anknüpfen , wo wir 1917 aufhörten " , sagt der ster . „ Die Möglichkeiten in dieser Region sind so groß , daß wir sie auch mit den deren nordischen Ländern zusammen nicht allein bewältigen können . "
Daher sei es von Vorteil , wenn gen bei diesem Projekt Rückendeckung der
Die Ostseeregion / Wurde Im März 1992 t / geschaffen . Eine Barents - I j / reglon wird es Möglicher - ^welse ab Januar 1993 geben .
Eine Nordseeregion und ehe Ostatlantische Region könnten darauf folgen .
Gemeinschaft haben könnte . Der sche Außenminister glaubt an ein Europa der Regionen . „ Wenn man verstehen will , worum es hier geht , muß man den Globus anschauen " , sagt Thorvald Stoltenberg . „ Da sieht man , daß die Barentsregion nau zwischen dem Interessengebiet der USA und dem Rußlands liegt . " Die sche Bedeutung der euro - arktischen Region bleibt nach Meinung des Außenministers auch in Zukunft bestehen , unabhängig von , ob Norwegen Mitglied der EG wird oder nicht .
Thorvald Stoltenberg lancierte seine on im April dieses Jahres auf einem kongreß der Sozialdemokraten in Troms0 , in einem Teil des Landes , in dem der derstand gegen die EG - Mitgliedschaft sonders stark ist . Außenminister berg machte keinen Hehl daraus , daß sein Plan bessere Chancen habe , wenn gen Mitglied der EG werde . Eine karte gegenüber den EG - Gegnern oder ein zukünftiger Bumerang ? Die schen Reaktionen auf diesen Vorstoß waren geteilt , was die Koppelung an die EG trifft . Festzustellen bleibt , daß der Plan am Rande Nordeuropas Eindruck gemacht hat , weil er Möglichkeiten für die Nordkalotte aufzeigt , die aufgrund des Kalten Krieges
Quelle : Norwegisches Außenministerium
lange Zeit verschlossen waren . lich im politischen Alltag außerdem : hier wurden gleich Nägel mit Köpfen gemacht , denn die Führungsspitzen der nördlichsten Regierungsbezirke in Norwegen und von Murmansk und Archangelsk waren falls zugegen . Die Delegationsleiter zeichneten einen Vertrag über die ge regionale Zusammenarbeit . Nähere Einzelheiten werden bei sprächen festgelegt , die im September stattfinden , und an denen auch die schen Nachbarn Finnland und Schweden beteiligt sein werden .
Im Januar 1993 ist in Kirkenes eine Außenministerkonferenz geplant , die den regionalen Plänen entsprechendes Gewicht geben soll . Zu dieser Konferenz werden auch die Außenminister der EG eingeladen werden . Die Erweiterung der Kooperation auf die riesigen Meeresgebiete in der Ba - rentssee kann nach den Worten des gischen Außenministers erst dann realisiert werden , wenn die Grenzverhandlungen über diese Grauzone erfolgreich beendet sind . Seit achtzehn Jahren dauern die handlungen schon an . In Oslo fragt man sich , ob ein Durchbruch bevorsteht , denn der größte Teil der Unklarheiten ist schen beseitigt .
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NORDEUROPA
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