BERICHTE &
chen Verkehrs - und Transportzweige trafen sich auch über die Landesgrenzen hinweg . Diese Treffen besaßen aber über che Worte hinaus meist nur lungscharakter . Bei solchen Gelegenheiten fanden sich wenige Gedanken an eine fangreiche Planung für das nächste hundert . Die Teilnehmer waren voll und ganz darauf eingestellt , sich in die mögliche strategische Position zu deln , statt weiter zu denken und für ein zukünftig funktionierendes Europa zu nen . Die Fronten verliefen zwischen den Ländern mit ihren „ Rüstungsindustrien " für Transportmittel . Und Konkurrenz bestand auch zwischen den verschiedenen „ gattungen " wie früher innerhalb des litärs . Jetzt hießen die Waffengattungen Flugzeug , Eisenbahn , Straße sowie See - und Binnenschiffahrt .
Einen Generalstab , der diese neuen „ fengattungen " koordinierte , gab es nicht . Für die politische und wirtschaftliche knüpfung der EG - Staaten standen
beträge und de von Mitarbeitern zur Verfügung . Für die notwendige Schaffung einer frastruktur , die nicht den Lebensraum der Menschen und ihr gesellschaftliches ben erstickt , hatte man nur leeres rede übrig . Noch weniger gab es ordinierende nung für eine kontinentale struktur .
Hinzu kam die fahr , daß massen aus dem Osten mit enormer Kraft über die der der EG rollen würden . Wenn es dazu ohne eine wickelte und paßte Infrastruktur kommen würde , lief die industrielle keit der EG Gefahr , erstickt zu werden ; sie , die doch eine wichtige Grundlage für die on und den Aufbau der Länder um die EG herum und in der Dritten Welt darstellte .
Der Retter in der Not : Transrapid
Eine frühere Vision von Dr . Speth - mann , Thyssen AG , daß das jahrtausen - de alte Rad in puncto Berührungsfläche zwischen Eisenbahnwaggon und ge , was für schnelle gen so wichtig ist , ausgedient habe , konnte endlich auch von den Skeptikern anerkannt werden . Zum Jahreswechsel 1991 / 92 teilte das amt in München mit , daß die Transrapid - Magnetbahn reif zur Anwendung im senbahnbetrieb sei .
Endlich kam der langersehnte Bescheid , der die Voraussetzungen für die Planung des Eisenbahnetzes in Europa völlig dern sollte . Es war schon lange klar sen , daß Lokomotiven und Waggons auf Rädern am Ende ihrer Entwicklung
kommen waren und die Zeit für eine ganz neue Technik angebrochen war .
Mit den Transrapidbahnen war der Weg für kürzere und leichtere Züge sowie re Abstandzeiten zwischen ihnen frei . Man konnte eine Entsprechung zu der nung , die schon seit langem bei U - Bahnen und im städtischen Verkehr gebräuchlich war , zur Anwendung bringen . Der male zeitliche Zugabstand konnte auf zwanzig Minuten herabgesetzt werden , so daß die Reisenden sich nicht um Fahrpläne zu kümmern brauchten . Die gungsleistung der kurzen und leichten Züge ermöglichte eine höhere Anzahl von Aufenthalten zwischen den großen Städten und trug wesentlich zu verminderter kehrskonzentration in den Großstädten bei . Die unüberwindlich und unlösbar nenden Verkehrsprobleme lösten sich auf einmal von selbst auf . Mit Transrapid als Basis für das Fernbahnnetz zeichnete sich plötzlich eine Lösung für den Ausbau dieses Sektors in Europa ab .
Zentralflughafen „ Nordkap "
Im K . E . R . N . - Gebiet um Rendsburg schen Hamburg und Kiel fand man einen geeigneten Platz für eine internationale verkehrstechnische und senschaftliche Universität . Man erachtete es als notwendig , die übergreifende strukturelle Planung des netzes für alle Verkehrsmittel in die de unabhängiger Forscher und schaftler zu legen , die mit Unterstützung durch Techniker und Ökonomen die tergehende Planung besorgten und eine Zusammenarbeit mit den entsprechenden Universitäten in anderen Teilen der Welt etablierten .
Die K . E . R . N . - Universität war ziemlich bald nach ihrer Gründung 1995 der Meinung , daß man die Komponenten zusammen habe , um einen Gesamtplan für Europa wie die zukünftigen Verbindungen Europas zu anderen Kontinenten zu erstellen .
Als Beispiel mag der Teil dienen , der Nordeuropa betrifft :
Aus dem bereits über den bruch des Verkehrs in der EG Gesagten wurde den Planern klar , daß man einen Platz für einen interkontinentalen fen finden müßte , um die Anzahl der Starts und Landungen in den Ballungsräumen herabzusetzen . Außerdem mußte man Lan -
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NORDEUROPA
foin » I

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