Experten sind sich allerdings weitgehend einig , daß sich die Wiederverwertung von Rest - und Abfallstoffen aus ökonomischen Gründen zumindest vorerst in Grenzen ten wird . Um die Müllberge auf der Insel nicht weiter anwachsen zu lassen , sehen sie den Ausweg vielmehr in einer „ Müll - Diät " , also einer weitreichenden Vermeidung von Müll . Neben der drastischen Reduzierung der in Haushalt und Gewerbe anfallenden Abfälle seien künftig aber auch in weit größerem Umfang als bisher Investitionen in die umweltschonende gung notwendig .
VISION 2050 :
Odyssee im Transrapid
Im Jahre 2050 könnte das sche Verkehrsproblem gelöst sein : Die Eisenbahn könnte ihre rende Rolle im Verkehrsnetz Europas wiedergewonnen und der nale Luftgüterumschlag seinen Platz außerhalb Zentraleuropas erhalten haben . Mut zu Visionen ist gefragt .
Àke Simonsson
Um die Zukunft Europas bewältigen zu können , braucht es Visionen , wie pa in fünfzig Jahren aussehen könnte . gehend von diesen Visionen können dann aktuelle Pläne ausgearbeitet werden .
Ohne Visionen verliert man sich in nativen kurzfristigen Lösungen und riskiert , veralteten technischen Modellen verhaftet zu bleiben . Jede Entwicklung in die falsche Richtung kann politisch wie wirtschaftlich verheerende Folgen haben und damit ten Endes die gesamte europäische kerung treffen .
Unser Bedarf an Visionen
Die zweite Hälfte des 20 . Jahrhunderts war von politischen und wirtschaftlichen Visionen geprägt , und man hat im großen und ganzen die technischen Visionen drängt . Deshalb sind wir dabei , in
denen gesellschaftlichen Bereichen ins os zu geraten .
Die Ursache dafür ist , daß die lung der technischen Produkte , die wir zu brauchen meinen , immer größere Mengen Kapital erfordert . Die Verwalter der ströme und diejenigen , die die Regeln für diesen Verwaltungsapparat ausgearbeitet haben , erhielten in der zweiten Hälfte seres Jahrhunderts die totale Macht . Das läßt sich ganz einfach damit beweisen , daß die Spitzenposten in den großen Industrie - und Handelsunternehmen zum genden Teil von Juristen und Ökonomen eingenommen werden . Als Nicht - Fachleute sind sie von der Arbeit der technischen sistenten abhängig , um eine aktive wicklung bewirken zu können , und können weder Antrieb noch Visionen für die wicklung der Unternehmen liefern .
In zwei Bereichen stehen wir unmittelbar vor dem Chaos , nämlich in dem der welt und dem des Verkehrs . Das Chaos kann nur noch durch Zusammenarbeit von technisch gut ausgebildeten Visionären , Technikern und dem in der industriellen Produktion beschäftigten Teil der rung verhindert werden .
Zunächst müssen technische und sche Lösungen entwickelt werden . Aufgabe der Ökonomen ist es dann , das che Kapital zu beschaffen . Und schließlich nimmt der gesellschaftliche parat seinen Auftrag wahr .
Unter den jetzigen , umgekehrten hältnissen werden nicht genug schläge zur Auswahl unterbreitet , obwohl die Technik bereits zur Verfügung steht .
Lassen Sie mich eine Vision zeichnen , um zu zeigen , wie im Rückblick aus dem Jahr 2050 die Dinge weitergehen könnten .
Szenario : Die neunziger Jahre
Während des letzten Jahrzehnts des 20 . Jahrhunderts kam es in Westeuropa zu großen Verkehrsschwierigkeiten , die fach fast katastrophale Ausmaße annahmen . Die Verhältnisse trugen wesentlich zur einträchtigung der Umwelt bei und sachten eine gesellschaftliche Stagnation .
Um 1990 konnte man feststellen , daß die Verspätungen im Flugverkehr sowohl im Fracht - als auch im Personenverkehr auf den großen Umschlagflughäfen in den lungsgebieten zunahmen . Aufgrund der immer bedrängteren Verhältnisse verlor
man die Kontrolle über die Transitgüter , die auf dem Flughafen gestohlen wurden , bevor sie ausgeliefert werden konnten . Die immer dichteren Starts und Landungen höhten die Luftverschmutzung und den Lärm über den dichtbesiedelten Regionen .
Auf den Straßen nahm sowohl der als auch der Personenverkehr zu . Die ze für den Ausbau der Autobahnen war reicht . Die Umweltprobleme in den lungsräumen verhinderten den Bau neuer Straßen . Im Gegenteil erzwang der dichte Verkehr und der Verlust von ben Geschwindigkeitsbegrenzungen auf len Straßen und minderte damit deren Transportkapazität .
Trotz diesem offensichtlichen Mißstand gab es keine ganz Europa umfassende kehrsplanung ; keine Planung , die die schiedenen Verkehrsmittel gegeneinander abwog und ihre spezielle Eignung für das transportierte Gut oder die Bedürfnisse der Reisenden berücksichtigte .
Die Verkehrs - und Transportplaner , die alle für ihre Transportorganisationen und - unternehmen sowie deren fähigkeit arbeiteten , waren nur auf höhere Geschwindigkeiten und Kapazitäten fixiert , und man begriff nicht , daß eine on durch eine neutrale Instanz eine digkeit war , wenn es nicht zu einem kehrschaos kommen und Kapital in Milliardenhöhe umsonst investiert werden sollte .
Das machte sich besonders bemerkbar , als man das Eisenbahnnetz entwickelte . Hier rangierte das Prestigebedürfnis der Länder und der Politiker wie so oft vor der Sache selbst und der technischen lung des Materials .
Der Bedarf der Großstädte und der striezentren an Verbindungen und der abstand zwischen den Zügen wurden zum Leitstern für die Entwicklung der nationalen Eisenbahnnetze . Der Wettbewerb der der und der Großindustrien , die schnellsten Züge herzustellen und mit ihren bezogenen Industrieprodukten die Märkte des neuen Jahrhunderts zu erobern , wickelte sich zu einer neuen strie mit denselben kalten und harten setzen , wie die alte Waffenindustrie sie während des gesamten vergangenen hunderts gehabt hatte .
Internationale Zusammenarbeit , um eine akzeptable Lebensqualität für die ner der neuen EG zu planen , fehlte tisch völlig . Experten für die
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