nischen Unabhängigkeit ins Verderben . Ist ein kleiner Staat überhaupt nicht fähig , sich im Entscheidungsprozeß der EG zu haupten ?
Die Antwort hängt davon ab , ob sie ein jurist oder ein Politiker gibt . Der Entschei - dungsprozeß der EG ist nämlich weder Mathematik noch Juristerei , sondern tik .
Der Einfluß der kleinen Staaten hängt sowohl von einer ausreichenden lichkeit in den Konferenzen ab , als auch von der Fähigkeit , eine Allianz hen , und von der Gewandtheit in schen Unternehmungen . Die nordischen Länder treten Finnland als eine ge Referenzgruppe entgegen , woraus sich Demokratie , soziale Sicherheit und weltpolitik entwickelten . Diese könnten auch eine Einigung innerhalb der EG fördern .
Der reale Einfluß eines kleinen Staates auf die Gemeinschaft kann nicht verhindert werden , und er ist auch nicht gering . sel ist nicht irgendeine Sonntagsschule , wir können es dort , durch finnisches wußtsein und finnische kunst , zu etwas bringen .
Die finnische EG - Politik
Wie sollte Finnland sich nun am Aufbau des vereinten Europas beteiligen ? Ich stelle nur drei Prinzipien vor , die relevant für die Entwicklung der EG sind .
Zunächst wird von den Befürwortern aus den kleinen Staaten das föderalistische Prinzip als wichtig hervorgehoben , da nen durch das Subsidiaritätsprinzip großer Raum eingeräumt wird . Damit verbunden ist aber ein Demokratiedefizit in der EG , das durch eine Stärkung des Europa - ments und eine Vervollkommnung der le der Kommission behoben werden te .
Zweitens wird die EG liberal und offen gegenüber der übrigen Welt werden , sie wird keine Festung Europa sein . Das ist auch den Interessen der der und der neuen Demokratien Ost - und Mitteleuropas dienlich .
Drittens ist die ganze Kraft der EG hin auf den Aufbau eines ökologischen und solidarischen Europas konzentriert . Den ökologischen und sozialen Ausverkauf zu verhindern ist oberster Punkt auf der gesordnung .
Die europäische Integration ist nicht nur eine organisationswissenschaftliche oder wirtschaftsstatistische Größe , sondern auch eine philosophiegeschichtliche Frage . Die Grundwerte der Europäer , Demokratie , schenrechte und Marktwirtschaft , sind auch die Eckpfeiler der finnischen Gesellschaft .
Deswegen denken besonders die ren Finninnen und Finnen unter den wortern der EG , daß mit einem starken Selbstbewußtsein Finnlands gut in einem europäischen Vertragsrahmen zu leben ist . Dort wo sich Europa und Finnland berühren , berühren wir die großen scheidungen der 90er jähre und die ben des nächsten Jahrtausends .
Olli Rehn ist Stellvertretender Vorsitzender der finnischen Zentrumspartei , ordneter und Vorsitzender der finnischen Delegation im Europarat .
Übersetzt von Dietmar Cohlisch .
U 137 :
Whisky on the rocks
„ Unterwasseraktivisten " fremder Mächte in schwedischen gewässern - Hirngespinst oder Realität ?
Gregor Putensen
Unter der obengenannten lung ist eine Debatte ausgelöst den , die sowohl der bürgerlichen onsregierung unter Carl Bildt als auch der militärischen Führung der Streitkräfte Schwedens sichtliches Unbehagen tet . Nach dem spektakulären Auflaufen nes in Überwasserlage fahrenden schen U - Boots auf ein Schärenschiff im militärischen Sperrgebiet des wichtigsten schwedischen Kriegshafens Karlskrona im Herbst 1981 zehrte das militärische und z . T . auch das politische Establishment des Landes gut und gerne bis zum heutigen Tage von diesem Ereignis . Das Unglücks - U - Boot U 1 37 ( entsprechend der NATO - Terminologie zur „ Whisky " - Klasse gehörig ) sichert dem Public - Relation - Ge - werbe Karlskronas unter der Rubrik „ U 137 - Whisky on the rock " nach wie vor
einen beachtlichen Besucherzustrom wohl neugieriger Touristen als auch triotisch gesonnener Schweden .
Apropos Patriotismus : Dieses Ereignis schreckte seinerzeit ganz Schweden auf und trug zu einer begreiflichen Belastung des Verhältnisses zur östlichen Großmacht bei . Die Wogen des Mißtrauens schlugen seinerzeit hoch , leichtfertige nen sowohl von Seiten der Massenmedien und der Militärs als auch einer ganzen he von Politikern trugen zu einer phäre bei , die stellenweise das Ausmaß ner Psychose erreichte . Seither hielten die Küstenbewohner wachsame Ausschau nach eventuell aus dem Wasser lugenden Periskopen .
Die schwedische Marine war nun seits nach den vielen Jahren der teiligung gegenüber den Luftstreitkräften endlich einmal in der Vorderhand in blick auf die ihr nunmehr eingeräumten Bewilligungen aus dem haushalt . Die in diesem Zusammenhang aus hochrangigen Militärs und Politikern ( hierunter auch C . Bildt ) gebildete „ U - Bootschutzkommission " legte im April 1983 in ihrem Rapport ein Konzept zur verbesserten Abwehr von „ seraktivitäten fremder Mächte " in den schwedischen Hoheitsgewässern vor , das die Kapazitäten Schwedens zur fung von U - Booten seither erheblich stärkt hat . Die Verdachtsvermutungen der Kommission und der hiernach regelmäßig erfolgenden Verlautbarungen des dischen Verteidigungsstabs über zigmals festgestellte „ unidentifizierte seraktivitäten " fremder Mächte waren mißverständlich : Obwohl nicht in ti dingfest zu machen , seien dort auf schwedischem Meeresgrund sogar die Spuren „ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit " von Mini - U - Booten und hydroakustische Bandaufnahmen dort parken - der oder manövrierender Unterwasserschiffe ( einschließlich von Mutterschiffen für die Mini - U - Boote ) xiert worden .
Mit nahezu all diesen zien wurde stets die damals noch te Sowjetunion in eine schuldhafte bindung gebracht . Inzwischen erfolgte der große gesellschaftliche Umbruch in Osteuropa samt der UdSSR . Können die Verdachtsvermutungen unverändert auch weiterhin an die Adresse des großen chen Nachbarn delegiert werden ?
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NORDEUROPA
furili»

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