11 . ARBEITSTAGUNG DER SKANDINAVISTIK SIGTUNA , 9 . - 13 . 8 . 1993
Die regelmäßige Arbeitstagung der Skandinavistik findet im Wechsel im deutschsprachigen Gebiet und in Skandinavien statt . Die nächste Konferenz ist im August im schwedischen Sigtuna . Mehrere Fachvorträge sowie vier Arbeitsgruppen und Projektberichte dienen dem wissenschaftlichen Austausch .
In den vier Arbeitsgruppen werden folgende Themen diskutiert :
1 . AK ( Linguistik ) : Sprachgeschichte
( Leitung : Dr . Thomas Birkmann , Dreikönigstr . 47 , D - W 7800 Freiburg / Br . )
2 . AK ( Mediävistik ) : Sach - und Gebrauchsprosa
( Leitung : Prof . Dr . Gert Kreutzer , Dr . Rudolf Simek , Am Wäldchen 32 , D - W 5067 Kiirten - Diirscheid )
3 . AK ( Neuere Literaturwissenschaft ) : Das historische Drama
( Leitung : Heike Depenbrock , M . A . , Rosmarinweg 34 , D - W 3400 Göttingen )
4 . AK ( Nordeuropastudien ) : Nord - und Ostseeregion . Kulturbeziehungen im Wandel
( Leitung : Dr . Reinhold Wulff , FU Berlin , Skandinavistik , Habelschwerdter Allee 45 , D - W 1000 Berlin
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Vorläufige Anmeldungen für die Tagung erfolgen c / o Nordisches Seminar der WWU , Grüne Gasse 10 , D - W 4400 Münster bis zum 1 . 11 . 1992 . Über die einzelnen Arbeitskreise informieren die jeweiligen gen , dort gelten unterschiedliche Anmeldeschlußtermine .
EINLADUNG ZUM ARBEITSKREIS 4 : NORDEUROPA - STUDIEN :
NORD - UND OSTSEEREGION . KULTURBEZIEHUNGEN IM WANDEL
„ Neue Hanse " , aber auch „ Der neue Norden " sind Schlagwörter der letzten Jahre , die in der politischen Diskussion eine große Rolle spielen und die Konzepte der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit im Norden Europas mitprägen . Was aber ist so neu an diesen Überlegungen , oder aber : Inwiefern können sich die hänger dieser Modelle tatsächlich auf die „ alten " Vorbilder stützen ? Worin denn unterscheidet sich der „ neue " von dem „ alten " Norden ? Im Arbeitskreis soll versucht werden , die Bedeutung der traditionellen , historischen Beziehungen ( Kultur , Politik , Wirtschaft ) in den Regionen der Nord - und Ostsee , wie sie sich vor allem im 19 . und 20 . Jahrhundert entwickelten , mit den sich abzeichnenden Veränderungen nach dem Fall der kommunistischen Herrschaften in der südlichen und östlichen Ostsee , der Wiedervereinigung Deutschlands und dem europäischen Einigungsbemühen in Bezug setzen . Gibt es tatsächlich die keit einer Hanse - Renaissance ? Ist die Ostsee ein identitätsstiftender Raum ? Steht die nordische arbeit vor ihrem Ende ? Sollte die Skandinavistik unter dem „ Norden " künftig etwa auch das einschließen , was im deutschen Sprachgebrauch bis ins 19 . Jahrhundert selbstverständlich dazu gehörte : Finnland lich , aber auch Rußland , das Baltikum und Polen ?
Anmeldungen für diesen Arbeitskreis bis zum 30 . September 1992 über Reinhold Wulff , FU Berlin ( s . o . )
NORDEUROPA
forttin
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