nunmehr von den einzelnen Schulen gefaßt werden .
Eine reformierte Oberstufe
Im Zeichen des Dezentraiismus wird es nun den Kommunen und Lehrkräften überlassen , eine reformierte gymnasiale Oberstufe nach eigenem Gutdünken ( und Geldbeutel ) zu entwickeln . Eine große zahl der Ausbildungswege soll in sechzehn dreijährige Programme eingeordnet den . Die Grenze zwischen theoretischer und berufsorientierter Ausbildung soll ter entschärft werden , indem ein Kern von Basisfächern ( Schwedisch , Mathematik , moderne Sprachen usw . ) sämtlichen grammen gemeinsam bleibt . Um diesen Kern herum können die Schüler eine zahl von Grund - und sen innerhalb des Programms wählen . nigstens 15% der gesamten Unterrichtszeit werden auf Praktika innerhalb des ten Berufsfeldes entfallen .
In dieser Form dezentralisierter sation hat jede Schule gemeinsam mit der Schülerschaft die Freiheit , ihr eigenes grammprofil zu erstellen . Das stark schnittene zentrale Organ für Schulfragen , das Schulamt , hat die steuernde Funktion des Lehrplanes geschwächt . Stattdessen soll eine ständige Auswertung und renz unter den Schulen eine hohe Qualität im Schulwesen garantieren .
Das Medienprogramm
In diesem neuen Programmangebot der gymnasialen Oberstufe gibt es auch programme , in denen zwanzig stunden pro Woche auf grundlegende munikations - und Medienwissenschaft wie auf praktische Übungen , unter anderem in den Gebieten Film / Video , Foto , funk , Journalistik , Werbung , Information und Drucksachenproduktion , verwandt werden sollen . So weit so gut . Aber wo det man die Lehrkräfte , die ohne Wissen
über oder Kontakt mit Medienforschung eine Analyse oder kritische Untersuchung in Angriff nehmen ? Auf welche Theorien soll man seine Annahmen gründen ?
Das Medienprogramm wird in dieser Hinsicht jungfräulichen Boden betreten , aber leider fällt dies genau mit finanziellen Kürzungen im gesamten Schulbereich sammen . Eine große Oberstufenreform soll mit verringerten Ressourcen in den Kommunen durchgeführt werden . halb ist es schwer vorherzusagen , wie es mit dem Einzug der Medien in die len werden wird . Wir wissen jedoch aus den durchgeführten Probewahlen zu den neuesten Programmen , daß gerade das Medienprogramm zusammen mit dem Ästhetikprogramm die meisten ten anlockt . Die Prognose zeigt , daß die schwedischen Jugendlichen gerade jetzt Ausbildungen , die sie für bildend halten , den eher traditionell rieregerichteten vorziehen . ■
Übersetzt von Ulrike Wetjen
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