Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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(Ergänjung. Seem 2Beftenoeb|tebt Utero 
®tne * SJtarienfigur |at in ber * nörbticEjen ©fjorbogemtifdhe 57 , 4,2 geftanben. 
SaS Sepuldjrum 71,4 fanb fid) 1901 in einem Suffblod ausgearbeitet, 
mit Inhalt (Änodjen, Pergament). 
Saufftein fcfjmudloS teigförmig, auS gotlänbifdjem ÄaHfiein 5)m. 0,71, 
§öi)Iung 0,59. Sbb. bei $eImS 2. 
©lode 1. §älfte beS 13. $h- Surdjm. 0,64 m. Ulb. 2, 12. 
ZBefferroebffebf 
6 km f. ro. oon 9Upen £e!mS 2, 125 £f. 1—3. £r. 3. Sufi., 5, 823. 
Sie St. SnbreaSfirdje, non ben Sufffirdjen eine ber größten, ift übel 
erhalten. Sie SpfiS ift oerfdjtounben, ber Sljor recfjtecfig oerlängert, mit 
öftlidjen Sreierfenftern 54 , 14 , jmeijodjig gotifd) eingeroölbt; Stippen profiliert. 
Schöner Sörninglehner Surtn, tjübfdje Safriftei, aHeS jufammen eine fd)öne 
©ruppe. — Äeine ißrieftertüre »6,46. Sm älteften Sau ift ber Södel nur 
gefchmiegt ober gefehlt; oon ber SBanbglieberung finb faft nur breite Siienen 
nörblid) am Schiffe erhalten, felbft bie oberen Sbfd)Iüffe ber Sßanbfelber 
oerborben. ßhorbogen runb, feine Kämpfer gefehlte glatte. Um bie Sorbtüre 
ein fef)r großer roeiter Stunbbogen mit UeberfchtaggefimS 52 , 10 ; DO n ber *Sübtüte 
ift ein oerjierter Stein erhaltenroue 85,19 a804. 2üe Safriftei ift nörblid) am ©h ore '> 
neben ihr, nahe bem Söinfel, ift bie Spur einer runbbogigen Süre 86 , 46 . 
©lode auS bem Snfang beS 13. ^h- ®nx. 0,76 m - Ulb. 2, 12. 
2ietÖ (Sopogr. unb Srap) 
Sero, eine $nfel jenfeit SlfenS, ein SöenigeS größer aber erheblidh ftärfer 
beoölfert als gehmarn, ift mit ihren fed)S ifirdjfpielen 1864 an Sänemarf 
überlaffen roorben. Sie mar in ältefter fteit ßrongut ber Könige geroefen unb 
mar lange, 00 m 14. £$)• «n, ©egenftanb beS Streites mit ben §ergogen. 
Siefen oerblieb fie feit 1439; im übrigen aber ift biefe $nfel nicht als Seil 
beS §erjogtumS angufefjen, fonbern ju kühnen gu redjnen. Sie Sauten ge 
hören fomit in ben Sereich unb ÄreiS ber fühnifdEjen Saufunft. 
SeröSföping ift bie Stabt. Sie ift flein, oon jeher unbebeutenb, bie 
Käufer faft ohne SuSnaljme auS neuerer 3eit. Sie Sauart ber etmaS älteren ift 
aber bie oon Pappeln unb SrniS, mit Ausbauten (©rfern) neben ber Sür 88 , 13 . 
Sie jehicje Kirche ift 1756—58 auS gelben 3iegeln gebaut, mit großer 
SpfiS ohne ©hör 86,19 ‘); ber Surrn ein 3 eu 9 e ber Serbinbung mit bem 
§ergogtume 68 , 17 . SaS *£olggeroölbe beS über 15 m breiten Schiffes ftürgte 
1894 ein. ©ute Mangel 1634 mit bem Samen beS herzoglichen ifkareS. SBie 
biefe ift bie fpätgotifche ©lode (Ulbaß 151 f.) unb ber Saufftein auS ber 
älteren *$ird)e. Sie mar auS ^elbftein. Uhrglode (Ulb. 2, 151 f.) Sm. 0,61 m 
mit rätfelhaften Qfnfc^riftjeichen, 15. Qh- 
Suf ber 3infel ftnb roeiter fünf Äirdjen,. baoon Säbp 1745, ebenfalls mit 
einer SpfiS am rechtedigen Schiffe unb einem ber 3eit entfpredhenben Surme. 
Sie gu SDlarftall 1736—38 ift blofj 9ted)ted. ©ranitener Saufftein, romanifdh, 
auS Sranberup. Sregninge mit ausgezeichnetem Sitar fpäteftgotifdj in ÄlauS 
SergS Srt unb romanifchetn Saufitein, Mangel oon 1612 unb Sranberup, 100 
ein gotifdjer Sitar, ftnb romanifdje ^elbfteinfirchen mit Södel unb §auftein- 
eden, Stife ift romanifcher §aufteinbau auS ©ranit; eS ift aber auch treibe 
barin oerroanbt. 3 roe i Stunbbogen-ijtortale.
	        
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