Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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Sfulpturen 
70,21.22 
ferner roieber ein äJleerroeib unb eine tangenbe ÜJtänabe Deos. ®a§ SJteifte ift 
früher anber§roo angebracht geroefen; benn bie Dftmauer, in ber jefet bie ©teine 
84,15 jitjen, ift neu. Sebenfen mir ba§ <SdE)i«f|'aI be§ ©runbijöfer ©teine§ a, ber feit 
1757 unter ben ©runbmauern be§ $urme§ liegt, bie ©inmauerung ber brei 
70,12 ©d)Ie§roiger Söroen im fjunbament be§ (S£)ote§ a, unb 2(nbere§, fo ift bie 
jetzige 2Irmut be§ £anbe§ an ©fulpturen nicht fo fefjr gu oerrounbern. 
22 9Jlerfit)ürbig, bafe e§ auch in Qütlanb, roo reicher ©fulpturenfdhmucf nidjt 
ebenfo feiten ift, faft nirgenb§ angeftrebt ober gelungen ift, ihn organifcf) bem 
48,87.84,5 23au anguglieberu a. 2In portalen « finb bie ©fulpturen toie gufäßig an ihren 
.23,6,2 gefommen unb oft roirr gufammengef)äuft, al§ hatten fich bie 93ilbf)auer 
ohne Stüctficht auf bie nachherige SSerroenbung ihrer ©rgeugniffe ein Vergnügen 
barau§ gemacht, aßerhanb gu fd)affen. Qn biefer ftillofen SSerftreuung oon 
Sierbilbern unb ähnlichem bei ben portalen (gelegentlich oud) an anberen 
©teilen, an f^enftern, bem ©horbogen, ober gang oerftreut) liegt geroih ein 
gemeinfant germanifcher 3ug, ogl. $ung 19. 2lbfcf)nitt. 9?od) h eu i e nagelt ber 
$äger gern bie 3 e i<i en feiner $agberfoIge über ober neben bie £ür, unb fo 
tat er oon 2IIter§ h er - 2Sir begegnen biefem 3uge oielfach in germanifd)en 
Sänbern; bie Golfer hoben fiel) i^rrt je nach bem ©taube be§ ÄunftoermögenS 
unberoufjt, einfach °^ er oerebelnb, hingegeben. Serühmt ift ba§ portal oon 
□ 808 gigüdidje £>arjtellung, am So cid ber ftirdje 3U Uisnis eingemauert
	        

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