Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

69, 31—70, 2 
Xecfen ber ft¡rcf)en. Silbt)auerarbcifen 
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1908 non £j. S9ot)t. Selten ^at man, um für bte Semaíung eine Bequeme 
öüäcfje gu bilben, Bte 2)ede unterfteibet. * So gu §umtrup, roo aud) bie 
SBänbe feí)r reichen figürlichen Sd)tnud Ratten (aüe§ 1893 oernidflet!). 
§ölgernen ¿onnenbeden gebührt ftetS SBematung a. Setten í)at man bte ®ede 64,96 
unterfleibet unb gugteid) geputjt, ftetS roofjl nur bei beftefyenber 2lbfid)t, Stucf* 
oergierung angubringenA ((¿teinberg 1765). $m 19. £$)• finb aber bie iflufe» 12 
becfen fetjr häufig geroorben; fie oerungieren nun niete ber eflrroürbigen ©otteS» 
tjüufer, unb bem ®range fie eingufüf)ren, ift aud) Ijeute oft fdjroer entgegen* 
gutreten. Sttandje ber 23eríteibungen finb feboch in neuer 3dt, ftetS mit gutem 
©rfotge für bie Staumroirfung, roieber entfernt roorben. ®aS ftefjt nod) auS 
u. a. für §oirup, 23utjrfatt, Rating ; íjier rearen g. X. rtorgügliche SBenbet* 
bematungen, non benen fjerumtiegenbe 33retter geugen. 
32 $nbeS fann aud) eine reid) bemalte 2)ede nur öbe unb erfättenb 
roirfenA, roenn fie über einen fafjten iRaum gefpannt ift, unb fid) bie Söänbe 69,27,1 
arm unb nernadjläffigt barbieten. SaS ift niel gu oft ber ^att; bie einfeitige 
Siebfjaberei am SJecfenfdjmutf flat gerabe in neuefter 3 e it nro fie ftarf um fid) 
gegriffen tjat, auf einige Äirdjenräume übet geroirft. SJtan fann fotcfle ¿Beobachtung 
gu 93rönS, Söitting, SCofttunb u. a. D- machen, fogar in ber non 21. SBiltfenS 
fonft fo trefflief) fjergefteltten ¿Malerei non §otebüfÍA, roo baS Schiff gn bem 69,27,2 
herrlichen ©fjor in peinlichen ©egenfat; gefegt ift. 
70 Stemme^en- unb Bilbtjauerarbeif 
70,1 f. Steinmef) 3 eicf)en u. bgl. / 3—9 anbere 3eid)en, Spielenbes / 10 Sfuipfuren, |'äcf)(id) 
unb figürlid) / 11 f. Cöroen / 13—18 fladje Darfteltungen. platten / 19—21 f)öcf)fte 
Ceiftungen / 22 an portalen / 23 an Xauffletnen / 24—26 Dentfteine, ftreuje, (Brenjfteine 
27 Jtolanbe, fiaat 
1 2Son Steinme^geidjen *) ftttb bislang nur groei befannt; baS erfte ift 
an ber 2lltarptatte gu Rating ag 794, roetdje fertig auS Mieberfadjfen geholt 7,1.15,10 
fein mag. 3)aS 3 e i c h en beutet rootjt an, baf) fie guerft gegoffen, bann bearbeitet 
ift. S)aS groeite ift groeimat auf ber Oberfläche beS ftanbrifdjen £auffteinS 
gu Rating m« 4 . 
2 2tuf Quabern ber ©ranitfird)en QüttanbS finbet man SJtarfen ner* 
fdflebener formen, bie als „Steinmeiggeidhen" angefprodjen roerben * 2 ) nras. 3öir 
haben ein ¿Seifpiel gu $ägerup (*): in ber glatten Stirnfläche beS Steines ift 
ein 9ted)ted flad) eingetieft unb barinnen nod) ein fleinereS. 2lef>nlid)e gu 
Morberbrarup (2) unb gu Sörup 0). 3)ie ©rflärung SöfflerS (1,110), roonacf) ber 
0 Heber SteinmetjSeictjen in Sd)onen 23runius 1,31 f. 2tm Dome 3 U £unb ftttb 
Diele (2ti)bb. 3,34) bod) nicht in ber ftrqpta unb im (£t)ore, an ben bortigen £anbfird)en 
feine, Xmlbp niele, bie 3 U flunb roieberteljren 9ti)bb. 4,19. 2Bas fich 3 U TCpen finbet, ift 
noeifelfjafter 2Irt, f. §elms 1,118. fflierfunirbige, im Stil gan 3 oerfetjiebene, an ber ftreibe« 
tintje 3 U himlingöie, 2lbb. non ilornerup f. grölen 32. 
2 ) (Sine 2 tn 3 af)l finb bargeftellt in Ulbalts Sallinglb. So 3 U flem unb SRamfinge 
(Utb. 1 2 f. 8.19. 23).
	        

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