Full text: (Bd. 5)

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ftapitelle. Dad) 
66 , 20-24. 67,1 
6 °. 33 ben roeftlid^en Sßfeilerpaaren a, bie im roefentlichen noch im ÜbergangSftil 
fielen, an beren mit Saubroerf gefd)müdten 5JIbfcf)Iüffen fiel) aber bie ®otit 
beftimmt Ijeroorroagta« 43 . Samt im gangen ©Vorbau. 
21 Siamentlicf) aber aucf) in bem Heineren Schmudftüd unterer ©otif, 
bem ®reifij 5 D9i8; ^ier hat jeber Seil feine nötige Stühung unb biefe allemal 
ben richtigen gefdhmüdten 21bfdE)Iu&, auch ba, roo eS ficf), roie an ben Seiten* 
teilen, um einen grablinigen fjanbelt. 2öir finben einen foldfjen auch in ber 
Storboftede beS SdjroahlS (im übrigen {jerrfcEjen fjier bie Äonfolen). §ier ift 
ftrengeS Slattornament angeroanbt. ©erabe biefer Kämpfer □785 roirb unter 
ben fo mannigfaltigen Silbmtgen beS ScEjroahlS gu ben älteften, in ben feigen 
Äreuggang übernommenen gehören, Sehr niete finb oon fchemaiifd) gleichartiger 
ptjramibaler fjorm (d^s, unten). 
22 ©igentlicEje ÄopffapiteHe oon mäßiger 2IuSbiIbuttg, bem oon Sfert a? 33 
6 i.il gu Dergleichen, finb gu Stiblum a im Storbarme uw. 
23 3 U £>aberSIeben finb im Dftteile, namentlich im ^polpgon, fehr groffe 
6i,u.66,i3 trapegförmige. Äapiteße gur Stütjung ber ©eroölbe a. ©ie finb roohl auS 
©ipSblöden gegoffen. Son ber Schönheit unb Strenge berjenigen im Some 
finb fie roeit entfernt; ehe fie angemalt mürben, erfcijienen fie nicht einmal 
fertig, fonbern als rohe Soffen. 
24 ^n ben auf Steigen eingebauten ©eroölben ift eine Sdjeibung 
oon Stütge unb Sogen biSroeileit als nötig empfunben, unb eS ift bann 
u,i9 ein Kämpfer AD686 in Sanbform eingefchoben — immerhin eine erfreuliche 
Sereblung. 
67 Dad) 
67,1 2iUgemeines / 2—6 i omanifd)e Dad)ffüt)le / 7 f. Serüctfidjfigung ber ©eroölbe 
9 'Berfpannungm / 10 Dächer mefjrfcfjiffiger Üirrfjen / 11 offene Stüfjte / 12 f. Dacfjburcf)- 
gänge / 14 Jefjien ber Decfe in Seitenfcfjiffen / 15 gebogene Stüfjte / 16 f. litetopen 
18 Baifenbecfen / 19 Dedung in Blei, §0(3, Strot) / 20—22 3iegelbach / 23 f. Stein- unb 
Sdjieferbacf) 
1 Son bänifdjen gorfchern ift über bie alten ©eftaltungen beS SadE)= 
ftuljleS einiges oeröffentlicE)t roorben. Soph- SJlüßer hat (SöiüE. 2,89 ff.) über 
bie alten oon ihm angenommenen offenen, unb über bie gebogenen Sachftüijle 
gehanbelt. Stord, ber (4, 376 ff.) ben gebogenen ein h°h e § Sllter abfpridjt, 
behanbelt eine in Schonen öfters oorfommenbe ©inridjtung, nach ber gur 
Schaffung genügenber SufberoahrungSräume (ogl. @pt. 4, 236) bie Salten ber 
Sede einige g u h tiefer gelegt finb als baS Sadh (aifo ein Änieftod). Moä) 
(4,188 ff.) fpridjt über bie §olgtonftruftionen in ben alten bänifctjen Kirchen, 
mit ber ©rtlärung beginnenb, eS gebe tein ungroeifelhaft echtes romanifcheS 
Sachroerf mehr. DtomanifcE) fei bie ©inrid)tung, bei roeid)er ber Sparre burcE) 
Streben ober furge Stiele auf feinem Salten geftütjt roirb ; gotifd) bie Ser- 
binbung burcf) SnbreaSfreuge, roaS übrigens barauf hinaus tommt, baff jenes 
befonberS für flache, unb bieS für geroölbte Ueberbedung pafft. 
2 fjür SdhleSroig lieh fich, bei tieferem ©ingehen in ben reichlich cor- 
hanbenen Stoff, bie $rage nach ber erften fjorrn unb nach ber ©ntroidelung
	        
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