Full text: (Bd. 5)

32 
SBauftoffe. Stalfftein. Äretbe 
7,19-8,2 
ftammen, ift bet §amre an ©otlanbS Sübfpiße (SJtitt. »an ®r. Sltadeprang); 
er muß p ben 3 e ^ en $nut3 VI. unb SBalbemarS II. in SSetrieb geroefen 
fein. 3)urd) biefe, bie aud) in Storbelbingen sperren roaren, möchten bie Steine 
nad) ber Xraoe unb roeiterjin getommen fein. 
20 ©in frember fdjroad) glaufonitifdjer iialfftein ift pr £erfteHung ber 
Steliefplatten oerroanbt, bie am Schlöffe ©ottorf ben Sreppenbau gieren unb 
fidj an ^einjeit unb ©efdjmad ber SluSfüßrung roie audj ber ©rfinbung oor 
15,5 ben anberen am felben ©ebäube angeroanbtcn auSgeidjnenA (ein ähnlicher ift 
¥9,5 aucf) für bie Söroen beS §ofbrunnenSA gebraucht). ®a3 ©eftein ift geroiffen 
„©robfalfen" beS franpfifdjen SllttertiärS äfjnlicf), roie fie namentlich aud) im 
Untergrunb oon ißariS gebrochen roerben unb Dielfach bort gebraust roorben 
fmb. (93orftef)enbe§ nad) 35r. SB. SBeßelS Unterfuctpngen.) ©3 trifft fid) 
merlroürbig, bafi fdjon bie tünftlerifdje Slrt beS SteliefS auf bie SSermutung 
geführt hatte, fie möchten oon franpfifcßem llrfprung, alfo franpfifdjen Äünft* 
lern ppfdjreiben fein, bie am Sau oon ©ottorf ober für biefen gearbeitet 
hätten. 
21 dagegen ift ber Stein ber tafeln, bie an ber Scjaufeite beS Sd)löffe3 
15,5 felbft angebracht finbA, nidjt fo roeit jergejolt, eS ift baS fogenannte bänifdje 
Dberfreibegeftein, ein ifalf, ber etroa bie SJtitte ijält groifchen bem Saltlplnter 
unb bem Bimftein, Steinen, bie auf Seelanb, Saltjolm unb in Schonen oor* 
fommen unb roenig roetterbeftänbig finb. ®iefe tafeln haben fid) einigermaßen, 
roemt aucj unooUtommen, erhalten, g. %. gefdjüßt burcj einen fcjroargen Heber* 
pg. Stad) 2)r. SB. SBeßel. 
1 S)ie roeiße Äreibe bilbet in roeitem Sereidje unb in geroaitiger 5Dtäd)tig= 
feit bie ©runblage biefer Sänber. 3 U $age tritt fie nur an roenigen Stellen, 
auf Stügen, SOföen, Seelanb (SteoenS Älint); in $ütlanb finbet fie fid) bei 
85,12 Slalborg unb ÜDtariager unb auf ber §albittfel ©renaa a. SBo fie als Äreibe* 
48,511 falf ßart genug ift, ift fie ein guter, feijr beguemer Sauftoff a 1 ), unb eignet 
28,i8.5,12 fid) für iplaftif oorgüglid) a. SJtan brauet bafür roeber §ammer nod) SJteißel. 
25,22 gjie f^arbe jeH, bei jojem Sllter tief graugelb, $n ben Äircfjen uon ©renaa a 
ift, innen unb außen, als Sefleibung be§ ^üllroerlS nichts als Äreibe ge 
braust, unb bie formen finb reidj auSgebilbet. 
2 2luf Seelanb ift biSroeilen roenigftenS ba§ Qnnere ber ^elbfteinbauten 
bamit befteibet. §ier, auf galfter unb Sornßolm, beftejt barauS öfters bie 
©infaffung an Siiren unb ^enftern. itreibe ift audj im SJlauerroerf beS Stiper 
71,7,1 S)omS gefunben, in Sübjütlanb aber bis feßt nur beim Sepuldjrum p Stiefebp a, 
54,25 ferner p §ammefeff a, roo auS treibe bie Äeilfteine ber ^enfter genauen 
finb □ bet 54,26 . SBo bie treibe als SBerfftein pr Ausarbeitung oon $api= 
60,18 teilen a unb Sodeln am Sleußeren beobachtet ift, roie p StarjuS an ber ülofter- 
fird)e (Sor. 1,6), ba ift fte mit ©ipS leicjt p oerroechfeln. treibe möglicher 
ts,6 48,84 SBeife audj gu Schleswig { n @t. Qojaitn a. 
8 treibe 
i) Hotn. 9,157.160 ff. flffl. 1,12. Stord 1.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.