Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

SWauertoerl 
261 
48,5.6 
5 3)ie btcfen, inneu gefüllten ßßauern, unb groar am meiften bie aud 
ben fdjeinbaren Quabern a °«6 0473 , bei roeldjen ja ftetd bie Sacjerfiädjen *) 
her einzelnen ©teine ungureidfenb finb, haben Neigung gum 9ludbauchen unb 
fmb Dielen Verkeilungen unterroorfen. $8on folgen ift in ber Siegel nachher 
nid)t§ gu bemerfen 2 ). ßhtr ba, roo beftimmte iienngeidjen ber Unberührtheit 
oorljanben finb, unb aud) im inneren bie ©puren ber urfprünglid)en 93emalung 
nicht mangeln, ift man batjer uerfid)ert, bah man noch ben Urbau nor ftd) hat. 
öWt in ber Dftroanb ein ffenfter, fo ift ftetd ©törung gu oermuten. 
6 V‘ e unb ba h at man, roo Deffnungen oermauert finb, bad ©efdhefjene 
möglidhft gu oerbunfeln gefucht 
(©örup °47i, 93rebe). ©0 fann aud) 
eine felgt blinbe Slpfid ^enfter gehabt 
haben. 2)ie. gu ©örup, unfträflid) 
erhalten, ift gerabegu ein Stätfel: 
oufjen fenfterlo§A geigt fie innen bad 
ifenfter beutlid). $ft bad feine SSlenbe 
®on Anfang her a, fo muh einmal 
bie gange löefleibung nicht blofg ab= 
gefegt, fonbern auch, nnb bad unter 
ftrenger SBaljrung aller ftiliftifchen 
9füdftd)ten, umgeänbert roorben fein. 
Unflarheiten muhten gang befonberd 
entftehen burdh etroa nachträglich ge« 
fcheljene Sefleibung bed ©angen 
mit Quabern. ©0 meint §elmd oon 
öen Äirdjen gu Srebe unb ffofjl, bah 
he guerft auhen 5£uff gegeigt hätten 
ftatt ber Quaber. Slßerbingd ift bad 
faft unbenfbar; aber feft ftet)t, bah 
1757 gu Quem gang neue Quaber, 
Holfbe m, angebracht finb a, unb 
öiefe finb oon folgen romanifcher 
Arbeit nicht gu unterfdheiben a. 
7 91m offenliegenben Sßauerroerf ber ifircfje bed Älofterd auf bem Volm 
nor ©chledroig fann man geroiffe befonbere ^Beobachtungen machen, bei benen 
man baran benfen muh, bah hier bie Slrbeit Diel gremblänbifched tjat. ®ad 
Süßroerf ift groifdjen ben bünnen, 7—10 cm ftarfen £uffl)äuten in eingelnen, 
n id)t h°hen ©<hid)ten forgfam abgeglid)en. ©d befielt in gutem ßßörtel aud 
□ 269 Ülpfis unb Eborfdjlujg gu Süberßapel 
0 93orforgIicf)e ©etjanbiung ber fiagerfiädjen gegen bas Einbringen oon anfd)lagenbent 
^ßaijer in ben itreibelird)en a j. bei Stord 1,1. 
2 ) Eins ber idj'immßen ©eiipiele iß ffijellerup A. Eines oon Sjörring gibt Ulb. 4, 244. 
3u SReboiben unb Datier □ 27 begeupen foldjes einzelne gtoijd)engeid)obene 3 ie 9 el aus l*h* 
Dc tf<i)iebenen Seiten: am Efro rc gu ffifroatt beuten turge eiferne ftlammern a an, baß Steine 
öer «etleibung neu Derie§t finb. 3u Emmcrleff Seftoft, Slggeridjau, ©ranberup, Softlunb, 
¡ßußrup, J)usbt), Wuntbrarup 0446 ift bas Umjetjen metjr ober roeniger umfaifenb geidjeben. 
'-Beachtenswerte Seifpiele neuer 3 eit ßub bie 9teuauffüt)rung eines grojgen Xeils ber ftirdje 
gu Erirbersleo aus alten Quabern 1878 unb bes gangen Domes gu 'IBiborg 1864—76. 
®etabe an biejem geigt jid) aber tlärlid), baß feibjt bei ber gröfcten Xreue ber s 2lbfitf)t jd)lieh* 
ll( h ettoas gang anberes heraus tommt als bas Echte. 
b, 10 
54,17,1 
67,11 
5,24 
86,18 
8,1 
28,8 
86,141) 
48, li)
	        

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