Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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SDlauertoerf 
48,2-4 
^abert ftattfinben fönnen (Süberbrarup, fflettsburg St. $oßann) geigen bei 
äußerlich gang unregelmäßig erfcßeinenbeu Stauern, baß fie bocß in Schichten 
uon 40—50 cm §öße aufgefüßrt ftnb; jebe ift orbentlicß für fid) fertig ge» 
macßt unb abgeglicßen. SiuniuS (1,34) hat baSfelbe Serfaßren in Sdßonen 
oft beobachtet. ©ute, gleidjmäßige ®urcßmauerung in Steinen, roie fie bent 
natürlichen Sinne entfpricßt, ift banacß bocß ba§ ©rftrebte geroefen. ®uvcß» 
^s.15 geführt finben mir ße auch mirtlich im Sinterbau gu Rellingen a unb teilroeife 
gu Starup, unb ber 3i e 9 e lf> au ber beften Srt übernimmt fie grunbfäßlid) unb 
19,4.48,12 
5,2 
5,6 
5,6 
5,9f. 
Sinbern unb Säufern, erfcßeint manieriert unb lanbfremb. 
4 Serroenbung oon Quabern audh für bie Qnnenfludßt ber Stauern ift 
fehr feiten. 21m beften ift fie gu finben im Dftteil ber Äircße gu Sörup 
(fcßänblid) roieber überpußt 1909); roeniger gut gu Scßerrebecf unb gu Djero 
matt *), gut auch 3 U Xoftiunb, namentlich an ben ©ßorbogenroanbungen, 
roäßrenb in Qütlanb in biefer SBeife Sorn, Säbbing, befonber§ SfarpfaUing 
68,ii genannt roerben fönnen. 2lm Gßorbogen a felbft erfd)einen geroößnlid) nur bie 
Äantenfteine in §auftein, unb fonft ßnb gelbfteine gebraucht. ®ocß ift er oor» 
güglid) behanbelt gu £ap§. 
Sirgenbg fießt man ben 3 :e| ibfteinmauern, bie freifidß fehr oft fo oerfalit 
ftnb, baß man ba§ Slauerroerf nur in 2)acßräumen prüfen tann, ßorigontale 
6,8 Schichtung an a. l 
l ) 3u Sjerning ift innen, fogar in ber ffiiebelmauer, eine große Ülngaßl oon Quabern, 
aber ob abfidjtlid) unb ¡pitematifd) angebradjt, ift nid)t gu fagen. Statt hatte toot)l für ben 
Sau rneßt genauen, als man brauste. 
□ 268 Staurtrup 
befolgt fie ftrenge a. dagegen ift, aHetn 
Snfcßein entgegen, befonberS unguoer» 
läffig bie innere Serbinbung ba, roo ba§ 
Qnnnere 3iegelroert, ba§ Seußere aber 
mit eifernen keilen gefprengte Steine a 
oon möglichft großer Sänge geigt; eine 
Sauart, bie im fpäteften SHttelalter oer» 
eingelt oorfommtü8.425.431. 
3 §ie unb ba gar feine Seßau» 
ung a □ 259. Sonft beßieb man für bie 
äußeren kanten be§ ©ranitbauS, roie 
auch für bie ber Deffnungeit a, geroößn» 
ließ bie Steine burcßau§ forgfamüs, 
unb roenn ber Sau al§ Quaberbau er» 
fcßeinen foH a, geigt fid) bie §auftein» 
arbeit äußerlich überall □ 4. 5.270. ®ie 
eingelnen Steine finb jebocß nur für bie 
©rfcßeinung ber Snficßtfeiten bearbeitet, 
bie anftoßenben gläcßen alfo roeniger 
unb bie §interfeiten gar nicht. Sud) 
roo eine folcße Sefleibung bem ©angen 
ben Sößein ber Sortrefflicßfeit gibt, ift 
baßer bie Struftur mangelhaft. 2)a§ 
gegenfäßlicße, fünftlicße Serfaßren, bag 
man gu Sßiborg neuerbingg angeroanbt 
ßat, mit feßr flarern Serbanbe in
	        

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