Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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©runbmauer 
47,16-19 
69 , 28 i $i r cf)en einerfeits, unb bie qebrüdte ©rfdßeinung be§ Ämtern a 1 ) anberfeit§ ift 
baburcE) entftanbert ober oerftärEt. SlHemal ift e§ fdjioer, f)ier Ijeute roirlfam 
beffernb eingugreifen. 
17 Seit fidjerften 2lnljalt ber oft fdjroierigen Ermittlungen über bie- 
richtige Sobenßötje liefert bie Unterfucßung ber portale unb ißrer Sdjroellen. 
$m 2tUgemeinen mirb ber innere $ußboben richtiger SSeife in ber §ölje liegen, 
in roeldjer außen ber Södel beginnt, meift 40 cm unter beffen profil. 3)er 
gußboben be§ SßoreS Ijat aber i)öi)er gu liegen al§ ber be§ ScßiffeS; l)ier 
fcßeint ein Unterfcßieb oon 
1—IV2 guß ba§ ©ebräudjlicße 
511 fein. 3 U ©itmlöfe ift oiel 
mehr 2 ), gu 93ernbe (Sffl. 3, 10) 
gut 8 U m, gu Scfjerrebed liegt 
beSijalb bie SürfcßtoeHe ber 
ifkieftertüre genau in ber £>öljo 
ber Socfelglieberung a. Selten 
beutet ben $öljenunterfd)ieb beS 
inneren ein Unterfdjieb be§ 
SodetS an. ^n Älöftern (fo gu 
2tarßu§) braucht ber Eßor nidjt 
ßößer gu liegen a; bie gange- 
Jiirdje ift ja nur Eßor. 
18 ^n ben StiftSfircfjen, 
beren Dftteil einen oon ber 
©emeinbefirdje gefonberten 
9taum gu bieten fjatte a, ift 
ber §öl)enunterfd)ieb befonberS 
ftarf geroefen. ®ie inneren 
Sodel gu $aber§leben unb 
Sd)le§toig tragen baoon SOlerE* 
geicßen. gür Sdjlefhoig ift e§- 
übrigen^ faum groeifelßaft, baff 
fdjon im Saufe be§ 9Jlittel> 
□ 267 Sargum, [übliche 2Banb alter§ 93eränberungen fotooßl 
ber dufferen als audj ber 
inneren §öl>entagen ftattgefunben ßaben. ©ine foldje ßat beroirft, baß ba§ 
49,9.86,18 portal am fiiblicßen Äreugarme tjöljer gefdjoben roorben iftA, mit neuem über 
großem Sodelprofil □265,6.280. ®ie um 1500 angebaute Salriftei ber Älerifer 
47 .<5 ift auf eine erßeblid) ßößere 93obenIage gefteHt al§ bie älteren ^Bauteile a, ma§- 
bei ber Slbgrabung Sdjioierigfeiten bradjte □265,2. 
47 > 4 19 ®ie äußere ©lieberung unb Trennung a in ©runbmauer, Sodel unb 
4 ,2.78,10 2lufgeßenbe§ ift in ben ¡Jelbfteinfircßen be§ QbftebtfgffelS a, unb roieber in 
benfenigen 3iegeI6auten, bie nidjt ber 2lnfang§geit unb ber ftrengen organifcßen 
Äunftridjtung in berfelben angeboren, überhaupt nid)t burcßgefüßrt. ®odß muß: 
e§ al§ ein 3dd)en ¿er UnorSnung gelten unb iommt nur in ein paar roeniger 
*) 3« nennen 33töl, etroa 1 m oerfc^üttet, glensburg St. Sofjann, jetjt ein roenis 
gebelfert, besgl. §abbebp. 
2 ) Da roaten fünf Stufen einer Dreppe, |. 2Bof;Iin.
	        

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