Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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eingebaute ftapellen. Salrifteien 
38, 5—39, 3 
5 3 œei Steißen Dort Äapeßen finb ai§ großartige ©rroeiterung be§ SomeS 
gur Vilbmtg äußerer Seitenfcßiffe int 15. $ß. gtDtfdjen bie alten Strebepfeiler 
gelegt □ ne unb in ooßer §öße be§ ©angen einheitlich ßinaufgefüßrt °i 199 i- ®ie 
groei fübroeftlicßen Äapeßen finb groeigefdßoffig, mit einer gemeinfamen kreppe 
für ißre ©rnpore. Veßnlicße Verbreiterung hat bie StiftSfircße gu gaberSleben 
36,3i,2 erfahren a ° 522. 
86,81,4 6 $n großer Unregelmäßigieit ift burcß 2inbauten erroeitert a bie glenS* 
burger Äirdße St. Stifolai □ 121 unb nocß meßr bie im Staunte fo befcßränfte 
oon St. Sßarien □ 120, beren ©runbriß baburcß unförmlich geroorben ift. ®a= 
oon hat ba§ 18. $f). mandjeS oereinfad^t ; noch meßr hat, gu unferer 3 e it 
$oßanne§ Dßen roeggebrocßett (1880). 
7 2Iucß eine fcßlicßtc Sanbfircße, bie gu Mipleff, mar unter bem 3 U * 
ftrömen ber 2Baßer geroacßfen unb gu einer 2trt oon breifcßiffigem Vau geroorben 060 . 
Vnberë ßat bie Spfabbeler Äircße °i324, ebenfaßS ßöaßfaßrtSort, gugenommen. 
Sie hat ein füblidßeS Stebenfcßiff erhalten, baS in ooßer Sänge, aud) bem 
*6,27 ©höre entlang, burd^gieht a, ferner hat ß e an ber Storbfeite einen giemlicß 
großen Flügel, eine Äaßeße be§ ßl. VluteS. 3 uer ß foß fie aud) füblicß nur 
einen folcfjen gßügel gehabt haben; banacß retire fie freugförmig geraefen. 
**,26 gaft aße unfere felgt freugförmigenA Äirdßen finb e§ auf biefe SBeife geroorben. 
39 Safrifirietu Xrcfen 
39,1 f. 2Infäng(id) fein Bebürfnis banacf) / 3 Scßielfenfler / 4 Benennung ber Safriffei 
5 f. Safroteien am Dome / 7 an einjeinen ßircfjen / 8—10 ifjre richtige Stelle /11 heilbare 
12 roo finben [ich alte? / 13 äußere (Erfcßeinung neuer Safrifteien / 14f. Irefen 
1 Unfere alten Safrifteien an ipfarrfircßen finb beinahe aße au§ ber 
©nbgeit be§ ßßittelalterS. Vorher 1 ) hatte man fid) im ©ßore P behelfen; 
»58 7 5 2’f 4 feinen A unb bie in ben Söänbett gu finbenben Scßränfe» unb Vblegefteßen 
’ ’ bezeugen, baß unb roie man fid) ba einridjtete. gür ©eräte, ©eroänber, 
iteppieße unb bergleidßen modßten Scßränfe unb Giften aufgefteßt, aud) bie 
71.8 goßlräumeA in ben VItären benußt roerben. ferner roirb ein „Veicßtlod)'' 
58.8 ermähnt a. 
2 ©in iiennjeicßen bafür, baß bem 2lufentßalt unb ben Vebürfniffen ber 
54,3 ifMefter ber ©ßor biente, ift ba§ Vorßanbenfein eines SdjielfenfterS 2 ) a, ftetS 
in ber Sübfeite. ©§ mußte, unten angelegt, für bie oorguneßmenben Ver» 
rießtungen, namentlich bie Veßanblung ber heiligen ©efäße, in ber bunfeln 
Äircße etroaS beffereS Stießt geben unb auch ein roenig Süftung ermöglichen. 
3 ®a§ Scßielfenfter, au§ bem 3toede ber .itireße an fid) nießt gu erflären, 
ift in ©nglanb ftarf oerbreitet. DefterS beobachtet ift e§ aueß in Scßroeben 
unb in $ütlanb, füblicß ber ÄönigSau aber lebiglitß bei ben Briefen, .gier 
0 S. §pt. 10. 
2 ) S. ülmbrofe V- Vopfon im 2Ircß. Journal 63,5 ff. 65,33 ff. Wb. 3, 289. 296 ff. 
SDtacf. 50 meiß nichts 3m Älärung berçubrtngen.
	        

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