Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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lürmc. eingebaute ЯареПеп 
37, 33-38, » 
griebfjofS ergebt□‘fl, ift erft юоп 1826, unb er ift nur ein ©locfenfjauS gu 
3 7,u nennen. 2)er * ©focfenturm beS Фотеёпиэд, frei nörbficfj beS GfjoreS auf 
gebaut, ift fein ßircfjturm, fonbern ein SBefjrturm gewefen, errietet in ber 
Söfjeibe gwifdjen ber Stabt unb bem SJombegirfe; er fjat ber Untief) liefcung 
42 , 3 , if. beS ©focfenftufjlS д als QnterimSbau gebient bis gur 3eit ba ber Фот felbft 
Zürnte ijätte. 
« 4 , 8 . 58 34 2)a§ Untergefdjofj ber Zürnte raarb in ber Siegel geroölbt д. Sie 
felbft bilben, über bie Äircfjen aufragenb, ifjren frönenben Sdjmucf, unb baff 
68,u.i3ff. fie baS fallen, fpricfjt fidj in ber ©eftaltung auS, bie man ifjretn Oberteileд gibt. 
38 9Itigebaufe &apelien 
38,1 2Ingebauf am- Scfjiffe / 2 als Querbausflügel erfcfjeinenb / 3 (jatb am (Efjore 
4 (Eifterjienfifdje fiapellen / 5 fiapetlenfdjiffe / 6 niete eitijelne fiapellen, Störung ber Einlage 
1 Slngebaute ÄapeHen bilben teils ©rweiterungen beS ÄirdjenraumeS, 
teils gefonberte Stebenräume. Viele finb roieber oerfcfjmunbcn. 
©ine gweijocfjige neben bem Scfjiffe fjer ficf) ftrecfenb ift gu lUberupOi72. 
57,6 3)aS Scfjiff ber Äirdje gu Vargum ift burcfj eine fcfjmafe ÄapeüeA, grofj genug 
□ 172 Ulberup 
um eben einem Stltare Staunt gu geben, gegen Starben in näcfjfter Stäfje beS 
©^orbogen§ ein wenig erweitert Di?». 
2 Vebeutenbere Vergrößerungen würben öfters burd) Anfügung aon 
86,26 guabratifdjen itapeKen am Scfjiffe, bie im ©runbrifs IQuerfjauSflügelA bilben 
fönnen, ergieft, fo gu gjefftrup, Mer ° «>i; gu ©ettorf bie Vtarienfapelfe, er 
baut 1509—1511 ° 2i6. 3u DeSbp □ bei 82,22 ift ein fofdjer f^lügef neben bem 
Gfjor gebaut unb iljm giemlidj gleicfj geftaftet. 3 U 4>allD 174 ftöfet eine grofje 
Kapelle fübiicfj an ben in gwei $afjren gewölbten früheren Gfjor, ber baburcfj 
gum Scfjiffe fjingugenommen ift, bafj man ben $urm öftlidfj angebaut fjat, 
87,32 beffen Unterteil nun ben Gfjor gu bilben IjatA. 
3 Safi in ber in Qütlanb öfters aorfommenben Vöeife (VaHing, Ärei- 
berg, Strjberg) ein erweiternber glügef fjafb anS Scfjiff, fjafb an ben Gfjor 
gebaut wäre (wobei ber Gfjorbogen felbft allemal ftefjen geblieben ift), baoon 
fjaben wir nur gu S)öftrup ein Veifpiel, unb biefeS ift nacfjmittelafterlicf) (1734).
	        

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