Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

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1 (EinfeUung bes Canbesi 
1,1 Das ©апзе / 2f. Jriefen / 4f. Danen unb ifjre £anbroef)r / 6 Jüfen / 7 Dnfelbänen, 
2ingeln / 8 f. (Бгепз1апЬ зтоЦфеп Srfjtei unb (Eiber / 10 f. ЯгфПфе ¡Teilungen / 13—16 innere 
Xeilung, Stjffei unb färben / 17 Umgrensung, unb üenberungen im Umfang 
1 SaS §ergogtum ©фГеёппд großen ©iber unb ÄönigSau nimmt ben 
füblidtjen Seil $ütlanbS ein. ©S gerfäUt, nidjt foraof)! nach ber natürlichen 
©lieberung als nacf) ber 93erfd)iebenf)eit ber Seoölferung, in oerfdjiebene Seile. 
2 Ser raeftlidje, fid) bem SJteere entlang ftredenbe Stridj, non ber CSiber 
Ijer bi§ über bie Söiebau, hauptfädjlkh au§ 9Лаг{феп unb uorliegenben ftnfeln 
beftehenb, aber аиф auf ben Staub ber ©eeft fich erftredenb, ift bie Sanbfdjaft 
StorbfrieSlanb, einft groß, je^t Hein. Senn ba§ Slttermeifte ift uom ЗЛееге 
uerfchlungen. 2öie bie fjribfen guerft angetommen finb, ob bet bem groben 
©inbringen germanifdjer 93ölfer, oon benen fie ein eigener 3roeig finb, oon Dften 
her als 53orberfte, ober trüber über baS SJteer oon Sübioeften, fteht bafjin. 
¿eft fteht baß unfere oon ben ©robfriefen abgefpaltenen Storbfriefen mit jenen 
32,2 in fteter lebenbiger Berührung geblieben finb л unb möglichft gleidtjen Schritt 
gehalten haben. Sagegen befiehl feine foldje ©emeinfamfeit mit ben benad)= 
barten Qüten, unb maS in ber §infid)t gu beobachten ift, muh auS ben ftarfen 
©imoirfungen beS Ь ег НфепЬеп unb gahlreicheten iöotfeS ertlärt merben. 
3 Sa bie ^riefen auch Seile Ьеё StütfcnS ber §albinfel inne haben, fdjeint 
её eher glaublich, bah fie oor ben Qüten hier gefeffen haben, als bah fie, in 
beren £anb eingebrungen, fich oon ber ¿lüfte auS oerbreitet hätten. ®on ihnen 
finb fie im Storben, mo fie, in nicht genau feftguftellenber ©rftredung, bis gur 
S3reiten 2tu unb паф SDteboiben hin gemohnt haben, айтаЬИф gang aufgefogen 
roorben, unb groar fd)on im frühen ÜJtittelalter. Qn fpäteren ¿eiten haben fie 
in roeiteren Strien, тф1 btoh an ihrer о^Пфеп unb погЬПфеп ©renge her, 
fonbern аиф auf iJMraorm unb Slorbftranb unb in gang ©iberftebt, foroohl ihre 
©ргафе, bie 1840 поф in oierunbbreihig Ämhfpielen im ©еЬгаифе roarf^enf. 1,20), 
als oieteS ihrer fonftigen ©igenart teils gegen bie ЬапИфе, teils gegen bie beutíфe 
оеНаи{ф1. 21uf biefe SBeife finb ihnen fdjon oor 1840 füblid) ber 2öiebau groei* 
unbgroangig Äirdjfpiele oerloren; burch bie fluten ber Söeftfee aber finb 106 
untergegangen. @S gibt feine паШгПфе SSegrengung grieSlanbS gegen Dften 
hin. Sagegen bilbet gegen Süben bie ©iber eine beftimmte. Sie hatte mehrere 
aitünbungSarme; friefifd) maren bie burch biefe gebilbeten $nfeln, toie аиф 
§etgotanb. 
4 3M§ nahe an bie ©iber, паф ©фптЬ^еЫ, erftredt Ьф in bie Stieberung 
hinein oon Storben her ein SluSläufer beS SJtittelrüdfenS. So roeit reichte baS 
©ebiet beS feftlänbifchen SänentumS, baS ben aHergröhten Seit beS SanbeS 
einnimmt. Seine ©renge gegen Süboften fjtn ift ein breiter £anbftrid), ber
	        

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