Full text: Geschichte und Art der Baukunst im Herzogtum Schleswig (Bd. 5)

SBerfen felbft ergeben !ann. Daf? auf biefent SCSege, ben ich einguhatten 
gftar iticf)t für baS bequemere, aber für baS richtigere hatte, unurnftöhtidje 
©rgebniffe gu gemimten finb, habe ich bor oiergig fahren bei meiner 
Vefchäftigung mit ben Seiftungen 28igetin§ ermiefen, beren ©rfotg in ber 
SBegräumung eines (Gebirges Don Vorurteilen beftanben hat unb befteht, 
bie burch bie entgegengefehte SJiethobe ertoachfen mären unb ertrachfen 
mußten. 
So ift nicht baS SJiihtrauen, fonbern baS Vertrauen, üerbunben mit 
ber fröhlichen (Genugtuung bei ©rtangung beS ficf) babei ergebenben (Ge* 
minneS für baS ©inbringen in bie Vergangenheit entlegener Seiten, ber 
(Grunbgug meines SIrbeitenS. 3<h bin aber natürlich auf SBiberfpruch ge* 
fafst. Giicht jeber ift fo frei unb offen, mie fidf Dehio in feinem Vortoorte 
gutn gmeiten Vanbe feines ¡QanbbucheS ber Deutfchen Siunftbentmäter 
(1. Stuft.) über bie grage nach ben erften Seiftungen bei VadfteinbaueS 
geäußert hatte. 
Sngmifchen finb bie bänifdhen gorfcher fd^ort bemüht gemefen, in 
einer gangen Stetige gtängenber unb trefflicher SSerfe, mie über Slaltunb* 
borg, ©orö, 9iothfchitb, über bie feiten ber ©rbauung ohne Vorurteil inS 
Steine gu fommen unb Verbunfeiungen aufguhetten. 3<h h a t> e auf biefe 
neuen Seiftungen noch nicht bie Stüdfidjten nehmen fönnen, bie fidj fonft 
ergeben hatten, freue mich aber beS UrnfchmungeS unb roeih, bah and) 
für unfer Vatertanb bie Seit fommen mirb. 2BaS für ©djieSmig auf bem 
USege gu geminnen toar, ben idf, meinen (Grunbfähen treu, gegangen bin, 
liegt je^t oor Stugen, unb mer baran fein Strgernis nimmt, ift einge* 
laben, baüon Kenntnis gu nehmen. Den anberen glaube ich genugfam 
gebient gu haben burch bie Ootlftänbige Darbietung beS Stoffes fetbft, an 
beffen Vehanbtung fie, ben SSibermitten gur ©eite fegenb, einiges (Ge* 
nügen finben mögen. 
ißreeh, im SSeinmonbe 1924. 
Bidjarb £)aupf
	        
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