Full text: Die Bau- und Kunstdenkmäler im Kreise Herzogtum Lauenburg (4,1)

St. ©eorgsberg. 
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gönnen unb noch elje bei - Dombau in Angriff tarn, öoHenbet ift. SBeitei madbt 
bie Sage bei uifptünglidhen Soitale unb im ©egenfah bagu bie bei ffenftetpaaie 
toa^ifdjeinlid^, baff man bei bei ©eftaltung bc§ ©innbiiffe» noch nicht bie Sin= 
Wölbung beabfichtigte, fie abei, al§ man bie Stauein hinauffüf)tte, fic^ öoibehielt. 
Die $itd)e hat 1561 nach einem Sianbe eine Sincuetung obei einen Umbau 
eifaljien. Sin Salten im Dadhe jeigte bie Samen bei um 1566 lebenben Sßa= 
ftoien. Svaun§ ©tabtbilb ljat bie Äitche noch ohne Dadjteitei; bei je|ige ift 
atfo nod) junget al§ 1588. 
Del Sau ift faft ganj einheitlich: einjochigei quabiatifchei Shoi — Spfi§ 
öeifd)tounben, abei 2 lpfi§öffnung eihalteit — (Schiff ju einfchiffigei Sßölbuitg in 
3 Wei quabiatifdhen 3iod)en beftimmt, gleichbieitei Duim im SBeften. ©ein quabia= 
tifd|e§ ©eWölbe ift famt bem Duimbogen unb bem ganjen Obetbau OeifchWum 
ben unb bei Duimiaum ift ju bem Saume be§ ©d£)iffe§ gezogen. 
UebeiaU beifelbe etWa§ lohe, aufjen butdh feine Schichtung an bie 2ltt bc§ 
llebeigangöftil§ eiintteinbe ©lanitunteibau (nöiblid), Wo Anbauten Waten unb 
ein Sottal entfeint ift, finb fe|t 3 . D. bafüi 3iegel eingetieten). Söcftteil Don 
biieien Stauern, inbem bie fiifencn hin fehlen (alfo auch ©ociel unb ®efim§) 
unb aud) nad) innen bie SBanb ctWa§ bidci ift. Dei Duimbogen toai faft 
2 m ftaii. Die ©chilbtoänbe im Duime finb nadh UebeigangSatt fehl t>ei= 
ftäift (Sputen tüi 3 li(h entfeint), bie gcnfteifohlen getreppt; bie SBänbe fetjen 
innen in gcnftcibogenfämpfcihöhc ettoaö ab. Die Duimfenfteipaaie finb natüi= 
lidh (ba ba§ ©efdhofj höhn toai al3 ba§ nngctoötbte Schiff) cttoa§ höhn al§ im 
©ihiffe. öei Soib» unb ©üb= 2 Beftcde Seftc bei ©tütjung Don fehl ftaiten 
äBanbbogen, unb, in ben üßinicln ba 3 wif<hen, auffteigenbe 3tunbftäbe, 10 t unb 
fdhtoai 3 abtoedjfelnb. 
Da§ ©dhiff hat Sifenen, angefdhiägten ©oefet ba 3 toifcl)en, unb füi 3 hm 3iod)c 
gepaaitc genftei. s Me alten genftei ftedhen, Wenn and) 3 um Deite faft unmeit-- 
lid). Sogen in 2 ßiänsen gemaueit. Die Sßoitalc be§ ©d)iffe§ fafjen ba, too 3 toif(hen 
ben Jochen bie Söanbftütjc hätte fein muffen, toenn ba§ ©d)iff gewölbt getoefen 
Wate. Da§ füblidhe hat iibn fich eine giofjc, nid)t hohe Slenbe, mit fteilem 
Dieied§bogen gebedt. Söenn fpätei ba§ ©dhiff gewölbt toaib, mufften bie Düien 
öetlegt toeiben, Wie e§ auch gefdtjah- 
©efimfe (teiltoei§ seiftöit) am ©dhiffe boppelte§ beutfche§ Sanb in Don $on= 
folen getiagenei glatte, am Sh Di;e - aui langfeit§, fidh tieu 3 enbe Sunbbogen untci 
beutfdhem Sanbe. Die Shoiofttoanb ift ohne Seibanb mit bem Snftofjenben; 
fie eifcheint alt (13. 3af)ih-?), abei nicht uifpiünglid). Die Sanblifenen fteigen 
bafelbft auffallenbei SBeife Oom Soben auf, ©odel fehlt. Den ©iebel fchncibet 
ein boppelteS beutfdhe§ Sanb ab. 
Sin niebeieS iippenlofe§ Äreu 3 getoötbe bedft ben Sf)oi (f. b. Sidjtbt.). 
©chilbbogen bieit, 3 Wei innb, 3 Wei fdhWach fpit$. gtoifchen ih* en Sinfpiüngcn 
fteigt ein Stab auf, bei eine Ülit Söüifeltnauf hat. Diefe biei ©liebet undicht 
ein $ämpfcigefim§ au§ SSulft unb Statte, 3 . D. audh au§ einfach angetehltei 
Slattc beftehenb. ©0 auch am öftlichen Sogen, bei Ooibem SlpfiSöffnung Wat.
	        

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