Full text: Die Bau- und Kunstdenkmäler im Kreise Herzogtum Lauenburg (4,1)

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(Sefdjtdjte öes Bistums bis jur Dermeltlidjung. 
8 et)tenborf, SanbeSneben, Siebenbäumen, ßinau, ©ül|oW, 
23afti)orft, SdjWarjenbed, 33runftorf, Süßorth; aud) ßauenburg 
Wirb ba juerft erwähnt; btefc Sirdjengrünbungcn Wären atfo als f r ü h g o t i f d) 
anjufpredjen. Somit t^at man fid) ©enüge; in fpäterer $cit finb nur nod) 
etlid)e Sabctbanber ßirdjen neu angelegt, als .ftamWarbe, Saf)tnS, ißötrau, 
hotjenhorn, eine größere Stnjaljt toon Kapellen, ebenfadS faft ade in bcr 
Sabetbanbc, batwn eine, © r a tn 6 e d, ein mertWürbigeS Seifpiet beS gotifdjen h o 1j = 
baue! Bietet. SaS einjige ad)tenStoerte SauWeri ber Spät = ©otii ift ber &i)or 
ju Sü^en. SSiele Äapeden fd)Wanben Wieber, frühe ßinau, nad) ber 5Refor= 
mation eine ganje ÜJtenge; and) SSüdjen, ßaffafjn, Sdjmilau litten 35eeinträd) = 
tigung. 
Ubfdjtug Per ©Efditdjfr Ьсв Bisiumes. 
Sie ®cfd)ichtc bei SHStumcS ift bon hier an nur noch ganj im 2ld= 
gemeinen ju berfolgen unb abjufdjticfjen unb fo berjenigen beS ßanbeS boranju= 
leiden, Sic SHfdjöfe tauften 1336 auch Sdjmilau ju ben SSefitpmgen Bei 9tat;e= 
Burg tjinjw gaben aber 1377 fie ade auf, junt Seite bcr ©eWatt Weidjenb. jum 
Seite um bafür bem ßanbe Söoitin ttügtidj einiges Wieber jujulegen. 3m ©anjen 
»aren eS ftetS bie ßanbcSherren, bie herjoge, Welche abnahmen, Wo jene Wucfjfen. 
SSeim Somc Warb 1439 bie förmliche unb gänjlidje Abtretung bc§ jßatmbergeS 
erlangt (f. SJtafd) 338 f.). SBatb barauf freilich fafjte bie Dcrarmten .foerjoge 
eine btinbe Sßut ber SBerjWeiftung, unb fieftrebten nun mit rotjer ©eWatt, Wieber 
ju Vermögen ju tommen; aber cS fehlte ihnen Äraft unb ©efd)id. 
©фоп behauptete fid) baS (Stift reid)§unmittelbar; £>einri<h b. 2. 
hatte fid) unb feinen fRaihfotgern jWar bie ¿nbeftitur Vorbehalten (Sttaffh 38), 
aber ben StSfanicrn entgieng bie ©bmadjt admätjlidj, obWot fie je länger je 
heftiger ihre jRedjte ju behaupten ftrebten. 
Ilm bem ßapitel neue Kräfte jujuführen, geftattete man eS 1504 (f. S. 3) 
jeitgemäfj um. Sod) brohten bie Stürme ber ^Reformation ben Sturj; ber 
3uftanb Warb unerträglich; 1554 fdjien baS @nbc ba; SSifchof ©tjriftian legte 
bie SBürbe nicber. ‘¡über nachbcm unter bem Slbminiftrator ©tjtiftohh bon 
SJtcdtcnburg 1566 baS ßuthertum eingeführt War, gelang eS, baS Schiff mit 
Klugheit burch bie SOßirren nadj bem 3iele ju fteuern, bem fo Viele anbere geift-- 
Iid)c Stiftungen jutrieben. Stuf Stjtiftoph folgte 1592 noch ein dRcdienburger, 
bann Warb feftgefcht, eS fodten феггеп au§ ben h^joglidjen .jpäufern fDtedlenburg 
unb S3raunfd)Weig=©ede als 3ßifd)öfc abWechfcln; im Weftfälifd)en ^rieben er 
hielt SJtedien 6 urg=Sd)Wcrin ben SBefitj als Weltliches dürften tum. Жоп ba tarn 
er 1701 an Strelit;. Ser §erjog bon fRieberfadjfen hatte baS Slathfchcn. 
©egenüber ben ürdjticfjcn Saubcnfmälern finb bie Weltlichen nur twn 
fchr geringer SScbeuumg. 3m ganjen ßanbe ift nicht nur fein namhafter
	        

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