Full text: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein (Bd. 1)

Kr . Apenrade . Grawenstein . Hellewadt . 
Der Taufstein ist dünn und dürftig aus buntem Marmor ; der Kanzel - deckel ( 1709 ? ) , der ein lebensgrosses Crucifix trägt , dick und etwas schwülstig . 
Drei Kronleuchter , mit Kugeln , hübsch . 
Zwei Leuchter , Renaissance , nicht unschön , sehr stark . 
Ueber die Gartenanlagen zu Grawenstein , wie sie um 1780 waren , vgl . feld , Theorie der Gartenkunst 4 , 
191—8 . 
Hellewadt , 
15 km n . n . w . 
Di zLaurentius - kirche , in deren Nähe ein heiliger , heilkräftiger , um 1860 verschütteter Quell ( helligvand ) floss , liegt niedrig am Bache und ward lange von Eckwadt aus dient . Angeblich 1118 gebaut , kam sie 1186 ansRiper Stift . Sie ist 1660 ff . und wieder sehr stark 1858 dert . Der Bau , verkalkt und putzt und innen recht öde , macht der Untersuchung Schwierigkeiten . 
Doch möchte der 
quadratische schmalere Chor jünger , und aus dem 13 . J . sein ; der dänische Turm ist spätgotisch . Der Sockel , wo vorhanden , ist angeschmiegt , Chorbogen neu ; der gewiss eine Zeitlang gewölbt gewesene Chor zeigt im Norden in regelmässigen Abständen zwei , eigentlich wol drei , sehr schmale , ganz schwach spitze vermauerte Fenster mit schrägen Gewänden . Der Turm und die nördlich am Chor angeblich 1549 gebaute Sacristei haben einfachste achtrippige Gewölbe , in 
Haupt , Baudenkmäler d . Prov . Schl . - Holstein . 3 
Fig . 54 . Altar zu Hellewadt .
	        

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