Full text: (Bd. 1)

4°4 Kr . Hadersleben . II . ( Törninglehn . ) Gram . Hjerting . 
Ende des Jahrhunderts vom Feldmarschall Schack an der jetzigen Stelle gebaut , mit herrlichen Gartenanlagen ( Falcks Archiv 2 , 339 ) , die zum Teil noch in alter Weise vorhanden sind . Das Haus , von breitem Wasserzug umgeben , ist stattlich , aber recht kahl , es hat den Hof nach Norden . Der niedrigere Flügel des Hauptbaues scheint der älteste Teil ; sein Giebel ist mit Bogenfriesen und deutschen Bändern hübsch verziert . 
Hjerting , 32 km w . n . w . 
Helms S . 55 . Sehr kleiner turmloser Bau aus , soweit nötig , ( so am dament , den Ecken , auch des Chorbogens ) behauenen Feldsteinen ( Grdr . Fig . 609 ) . Chorbogen ( Fig . 610 ) h 2 , 15 . Kleine Rundbogenfenster . Westgiebel 
mit Blenden und deutschen Bändern , in Ziegeln , gotisch . Den Chor , dessen Fensterspur tief unten ist , hält Helms , der wol mit Recht die Kirche als ganz besonders alt ansieht , für nachträglich erhöht . 
Altar 1619 , Ren . , gross , reich , aber ohne Fig . 609 . Grundriss der Kirche zu Hjerting . besondere Schaffungskraft und malerischen Sinn 
entworfen . Geringe Ausladungen , arge Schwächen der Schnitzarbeit . Bemalt mit Gold , rot und grün . Die Bilder ( Abendmahl , Glaube , Hoffnung ) sind 1718 arg übermalt . Das Ganze , schlecht aufgestellt , ist 
aus Hügum ; etliche Stücke liegen daselbst noch . Gotische Altarreste 1880 ans Thaulow - Museum gegeben ; daselbst n . 269 ist eine Gruppe von hier : Höllenfahrt Christi . 
Kanzel schlecht , um 1713 , mit denen Ecksäulen . 
Taufstein nur eine walzige Kuppe ( wie der Borsflether Ste . ) h 0 , 40 dm 0 , 93 ( 0 , 61 , tief 0 , 38 ) . Schüssel einfach , mit Sündenfall . 
Triumphkreuz 3 / 4 lebensgross , gotisch , das Kreuz mit Kreisen verziert . 
3 gotische F i g u r e n 2 / з lebensgross , 2mal 
Fig . 6 , 0 . Inneres mit dem Chorbogen . Maria> Und ein Bischof . 
2 Leuchter , gute Ren . 1677 , geschenkt 1705 vom »löblichen Beckeramt>in Kopenhagen« . Auf sitzenden Löwen . 
Glocke , östlich am Chore angehängt , aÖO itolthttt jmHßOtniO guatfra - gosimo trateimo — utariio man» anaa gotauffi — «totster tjans honst 
ilO ( i ) iop iorWaOtt . Gotisch ornamentiert , teilweis unerreichbar ; Inschr . z . T . nach Mitt . von Pastor Juhl und nach Abreibung . Die Schrift ist recht schlecht . Wenn die Lesung ganz richtig , so könnte die Glocke nur etwa aus dem 17 . J . stammen , und einer alten nachgegossen sein .
	        
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