Full text: (Bd. 1)

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Kr . Hadersleben . II . ( Törninglehn . ) Bramdorp . Bröns . 
Kämpfern . Die Quadern der Apsis bilden die Ostwand des Chores , in der ein spätgotisches sehr kleines Stichbogenfenster ist ; ein Einzelfenster ist nördlich am Chore . Der Turm ist ein Törninglehner . Turmbogen rund . Bleidach . 
Der Altar war ein gotischer Schnitzaltar . In den ausgeleerten Schrein h 1 , 50 br 1 , 18 gehört die Krönung Mariä durch Gott und Christum , die jetzt , in 2 Stücken , abseits steht , die Apostel in den Seitenteilen sind ernst , gewöhnlich . Manches ist auffallend steif ; die Ueberhänge sind gut und reich . Das jetzige Bild der Mitte ( Mitte des 17 . J . ) ist schwach : das Crucifixusblut strömt in den Kelch , neben dem das Brot steht , Wasser fliesst aus Christi Wunde in die auf dem Taufstein stehende Schüssel , über der eine Taube schwebt . 
Kanzel 1725 , bronziert 1 Interessant , einer Ren . - Kanzel wie der Arilder nachgebildet . Auch der Deckel hat hier kröpfe . An den Ecken je 2 gewundene Säulen . 
Rollfüllungen ( 16 . J . ) am Küsterstuhl . 
An der westlich und nördlich stehenden Empore sind wolgemeinte höchst ungeschickte Bilder von 1724 zur Darstellung von Tugenden und Glaubenssätzen , derlei wol auch die seiten verziert haben . 
Taufstein , wol einst Weihbecken ( Fig . 
602 ) , h 0 , 73 dm 0 , 70 . 
2 grosse plumpe Ren . - Leuchter . barer kleiner unbedeutender ärmlicher leuchter ( Ende des 18 . J . ? ) . 
Glocke schlicht . 
Auf dem Boden Trümmer eines grösseren Bildepitaphs ( Wolfdahl f 1667 ) . 
Bröns , 50 km w . g . S . ; 31 km n . n . w . von Tondern . 
St . Willehadskirche . Dän . Atl . 7 , 189 . Helms’ Tuffk . 20 . 27 f . Die grösste der Probstei , der Kirche in Ballum ( To . 1 ) ganz nahe verwandt , »von gleichlichem Gesamteindruck« , bis sie 1851 / 58 mit vielem Aufwand restauriert , ausgeraubt und verntichtert , verkalkt , z . T . verputzt ward ( s . die ausführl . legungen von Helms’ Tuffk . , und Trap ) ; immer noch neben der Söruper ( Fl . 2 ) die schönste Landkirche im Herzogtum ( Fig . 603 ) . Ungewöhnlich lang ( s . Helms 20 ) ; im Westen vielleicht jünger ( nach Helms ) . Schiff 27 , 30 : 8 , 50 , Bogen 1 , 00 : 4 , 20 , Chor 6 , 30 : 7 , 10 , Apsis breit 6 , 50 . Der ( ausser wo im Norden am Chor die Sacristei anstiess , die samt dem nördlichen Vorhaus um 1855 stört ist ) überall vorhandene Sockel ( Fig . 590g n Apsis : das . h ) aus Granit ist schön attisch ( vgl . Helms 21 f . ) , in verschiedenen Abänderungen , zum Teil folgt auch darüber noch ein niederer , nur angeschrägter , dann die Lisenen , zwischen denen die Felder eine angerundete Sohle haben . Die nächste Lage über dem Sockel ist grossenteils noch Granit , der Rest Tuff . Das Schiffgesims ist mutlich nicht ursprünglich . Die Portale lagen in schwachen Vorlagen . Am Westgiebel wechseln Tuff - mit Ziegellagen . Den Chor mit samt seinen Halb - 
Fig . 602 . Taufstein .
	        
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