Full text: (Bd. 1)

Kr . Eckernförde . Bohnert . Borby . 
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Bohnert , 8 km n . w . , Ksp . Kosel . 
Eine Kapelle »zum finstern Stern« ( finis terrae ? ) , vielleicht ein fahrtsort , lag hier ; von den Steinen soll die Riesebyer Kirche gebessert oder gar gebaut sein . Die »Königsburg« , 1415 von König Erich erbaut , zeigt in ihren bedeutenden Resten weder Mauern noch Steine ( 2 . Ber . vat . Alt . 8—n . 12 , 43 f . ; Biernatzki’s Landes - Ber . 1847 , 99 ; Jensen Stat . r22Ö ) . 
Borby , 1 km d . 
An der Eckemförde lag , nun weggespült , die Burg ( s . Eckernförde ) ; auf der Höhe liegt noch , gesichert und beherrschend , die Kirche Borby ( statt ) , deren grosses Kirchspiel das der Stadt Eckernförde einschliesst . Die 
Fig . 228 . Kirche zu Borby . 
grosse romanische Kirche ( Fig . 228 ) hatte einen gleichbreiten Turm ( s . Braunius’ Bild von Eckernförde ) , wahrscheinlich aus dem 13 . J . , den 1395 der Blitz 
zerstörte ; neu gebaut 1650 ward sein Oberbau 1808 abgetragen und die Westseite mit Quadern verblendet . — Gotische Sacristei am Chor . Die Kirche ist aus Feldsteinen , der Turmbau , mit geschmiegtem Sockel , ist in frühgotischer Art aus behauenem Granit , doch innen aus Ziegeln . Wendeltreppe südlich . Die Fenster sind wie wöhnlich , romanisch , der Turm hat ähnliche , zugespitzte . Am Schiffe ist südlich ein Portal ( Fig . 230 ) , dessen Feld ein schwaches Relief hat : zu einem Heiligen kommt ein Reh oder Lamm . — Der Chor ( Fig . 229 ) ist got . gewölbt , die unprofilierten Rippen kommen aus den Ecken , die Kappen steigen 
Fig . 229 .
	        
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