Full text: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein (Bd. 1)

IV 
Vorbemerkungen . 
innerhalb derselben . Kurze Uebersichten an der Spitze der Kreise und Landschaften sollen zu Vereinigendes zusammenfassen und Wiederholungen Vorbeugen . Bei jedem Orte ist angegeben , in welcher Richtung und Entfernung vom Hauptorte seines Kreises er liegt . 
Neben der Untersuchung der Denkmäler musste hier , wie überall bei gleichartigen Arbeiten , archivalische und überhaupt literarischeV ertiefung naturgemäss zurücktreten , wenn die Arbeit nicht ins Ungewisse verzögert und ihr eigentlicher Zweck vereitelt werden sollte . Hier ist noch Arbeit für viele Hände . Die benutzten Hilfsmittel finden sich stets kurzangedeutet , die Titel selber bringt am Schlüsse ein besonderes Verzeichnis . Soweit des Je ns e ns kirchliche Statistik , die Landes - Topographie von Schröder und die von ihm und Biernatzki , sowie die von Trap zur Grundlage dienen , War es , ausser in Einzelfällen , gänzlich überflüssig , sie stets wieder anzuführen , und es geschieht hier ein für allemal , dass auf diese legenden trefflichen Werke , unter denen besonders das Jensensche und das Schröder - Biernatzkische der Stolz des Landes sind und bleiben werden , wiesen wird . Mit »Inv . « ist auf die Angaben der ursprünglich zu Grunde liegenden , 1874—78 amtlich eingeforderten Kirchenbeschreibungen Bezug genommen , mit »Z« auf die 1882 vom Konsistorium erhobenen Verzeichnisse im Gebrauch zurückgesetzter kirchlicher Gegenstände . Kunstgeschichtliche Schriften wird man sehr selten angeführt sehen ; es liegt in diesem Lande so gut wie Nichts vor . Wo weggeführte Gegenstände in Museen weisen sind , ist die Stelle ihrer Anführung im Katalog mitgeteilt . Das wig - Holsteinische Museum vaterländischer Altertümer zu Kiel ist meist weg als Kieler Museum bezeichnet . 
Kirchen , bei denen es nicht anders bemerkt wird , sind romanischer Herkunft . Unter »Haustein« schlechtweg ist stets der als Findling heimische nordländische sogenannte Granit ( Syenit ) gemeint . 
Sämtliche Kirchengrundrisse sind im Massstabe von 'h00 gegeben ; Verschiedenheiten der Bauzeiten ihrer einzelnen Teile sind soviel als möglich durch Verschiedenheiten der Zeichnung zur Anschauung gebracht . 
Der Ziegel verband in mittelalterlichen Bauten ist regelmässig der gotische ( ein Binder auf 2 Läufer ) . Unter dem »einfachsten« Grundriss ist derjenige verstanden , in welchem sich ans rechteckige Schiff ein schmalerer etwa quadratischer Chor anschliesst , unter dem »romanischen« schlechtweg derselbe mit einer Apsis . Türme sind von quadratischem Grundriss und stehen am Westende , wo es nicht anders angegeben wird ; »Dänische« haben ein Satteldach in der Längsrichtung der Kirche . Die Masse der Gebäude sind die Aussenmasse , mit allen zugehörigen Mauern und Vorsprüngen ; die der Gebäudeteile aber , als des Schiffes , des Chors , sind regelmässig innen genommen , von der Innenflucht der Mauern ab . Bei mehrschiffigen Bauten
	        

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