Volltext: Lebenserinnerungen von Christoph Heinrich Pfaff, Doctor der Philosophie und Medicin ...

Anlas ; und Zweck dieser Erinnerungen . 
Es könnte mir mit Recht als Eitelkeit angerechnet werden , daß ich , weit entfernt unter die Koryphäen der Literatur zu ge - hören , meine Persönlichkeit dem größeren Publikum in diesen Erinnerungen vorzuführen mir erlaube . Es bedurste daher eines besonderen Anlasses , wenn ich diesem Vorwurf entgehen sollte , und dieser lag in der Aufforderung meines Neffen , des Dr . Carl Pfaff in Halle , dem eine schon von den frühesten Jugendjahren herrührende Reihe von Briefen an meinen theuern älteren Bruder , seinen trefflichen Vater , Johann Friederich , zuletzt Professor der Mathematik in Halle , ein solches Interesse einflößte , daß er dieselbe einer öffentlichen Bekanntmachung Werth hielt . Dies war gleich - sam der erste Keim , der bei unserer wechselseitigen Mittheilung über diese Angelegenheit sich fast eben so schnell , wie der Schmetterling aus seiner Puppe , zu einer raschen Gestaltung ausbildete , indem sich mir bald eine von mir bewahrte vielseitige Korrespondenz von einem vielleicht noch höherem Interesse , als wenigstens zum Theil jene Briefsammlung darbot , welche einer öffentlichen Bekanntmachung werth schien . 
Einen besonderen Sporn gewährte die Pietät meines lieben Neffen , der sich nun aufgemuntert fühlte , seinem theuren Vater und seinen beiden Oheimen in ihren Biographien besonders durch die Mittheilung der von ihnen herrührenden oder an sie gerichteten Briese ein Denkmal zu setzen . Für mich war es immer eine Lieblingslectüre , Selbstgeständnisse und
	        

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