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Erlauben Sie mir übrigens bei dieser Gelegenheit Ihnen die unbegrenzte Hochachtung zu bezeugen , womit ich die Ehre habe zu sein
Emkendorf , den 27 . May 1798 .
Ew . Wohlgebohren
ganz gehorsamster Diener
F . Reventlow .
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C , Fr . Kielmeyer an Chr . H , Pfaff
Pfaff war bei seiner Reise nach Würtemberg im Jahr 1804 ( vergl . S . 143 ) , die fünf Wochen dauerte , viel mit' Kielmeyer , der in den Ferien von Tübingen nach Stuttgart kam , und sprach seine Freude über dieses Ausammensein in den Briefen an seinen Bruder I . F . Pfaff viel , fach aus . Vor der Abreise von Würtemberg hatte jedoch Pfaff , der den Schwarzwald besuchte , nicht , wie er gewünscht , nach Tübingen zu seinem geliebten Lehrer kommen können . K . und Pf . lehnten den Ruf , den jeder von ihnen nach Halle hatte , später ab . Pfaff hatte in Stuttgart die Minister Maitz , von Eschen und Spittler gesprochen .
Tübingen , im May 1804 .
Lieber Psass .
Es war gar nicht gut gethan , daß Du ohne Weiteres , von einem Erlaubnißschein mag ich gar nicht reden , denn da wird wenigstens die Polizey ihrerseits ihre Rechte zu wahren gewußt haben , von Stuttgart entflohen bist . Jeden Tag wartete ich aus die Ankündigung Deiner Ankunft oder auf Dich selbst , bis ich gestern zufällig , als ich mich nach Deinem Aufenthalt in Stuttgart hier erkundigte , erfuhr , Daß Du schon mehrere Wochen mit Frau und Kind entwichen seyest . Ich wußte nicht , was ich darüber denken sollte , anfangs beschloß ich , Dir einen un - frankirten Brief mit einem Stein zuzuschicken , und diesem so viele nachfolgen zu lassen , bis Du es es Deinen oconomischen Umständen und Deinem eigenen so in der Manier Pestalozzis geweckten Verstand gemäß und gerathen finden würdest , Dich näher gegen das Land jener Steine und den Briefsteller her zu begeben . Allein der Plan genügte mir nicht , weil er nur auf Erleuchtung des Verstandes , aber nicht auf Erwärmung des

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