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der Metalle interessirte ihn ganz besonders , und er glaubte noch in seinem späten Alter ein Metall erzeugt zu haben , daß dem Platinametalle ganz nahe komme , und in welchem er eine Denk - münze prägen ließ . Er erreichte ein sehr hohes Alter , weit über die vom Psalmiften vorgesteckte Grenze , doch wollte er dasselbe , wie er auch ausgesprochen hat , nicht den Mixturen und Pulvern der Aerzte zu verdanken haben , sondern vorzüglich seiner Diät' und vor Allem der Buttermilch , womit er den nahen Tod , den sein Arzt oft zu befürchten schien , immer am sichersten abge - wendet habe .
Meine schriftstellerische Thätigkeit , von den Antrieben derselben im Allgemeinen nnd ihrem Charakter . Chronologische Anzahlung meiner Schriften . Von besonderen Motiven zur Herausgabe einzelner der - selben . Literarische Auszeichnungen .
Meine schriftstellerische Thätigkeit war verhältnißmäßig eine vielleicht zu frühe , indem die erste schon in meinem achtzehnten Jahr ausgearbeitete Schrift im neunzehnten Jahre im Druck erschien . Durch sehr frühzeitig ausgeführte schriftliche Arbeiten bereitete ich mich zu diesem gleichsam zum Hauptberufe meines Lebens gewordenen Geschäfte eines Schriftstellers vor . Ich darf es hier nicht läugnen , daß ein das ganze Leben hindurch mich nie ganz verlassender Ehrgeiz eine Haupttriebseder war . Das : famam extendere , si non factis , tarnen scriptis , war dabei ein Hauptsporn . Sehr bald kam dazu die Betrachtung , daß , da ich mir wiederholt , wenn auch nicht eben mit großer Hoffnung , einen Gelehrtenberus zum Ziele gesetzt , ich dasselbe am sichersten durch gelungene schriftstellerische Arbeiten glaubte erreichen zu können . Eine Nebenrücksicht war allerdings auch dabei eine , meine Unabhängigkeit , die mir stets so sehr am Herzen lag , sichernde Einnahme durch literarische Arbeiten . In meinem späteren Beruf kamen auch noch besondere Motive , wie aus der Folge zu sehen , hinzu . Wenn man die Reihe meiner Arbeiten ,

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