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keinen Wind neuer Lehre irre machen läßt , bei dieser Veran - lassung die Anerkennung für die Hülfe und den Trost , welchen Du Jahre hindurch mir und meinem Hause so treulich gebracht ! Und möge die so manchem Leser wohlbekannte Unterschrift : »Franz Baltisch« , dankbar an die Früchte erinnern , die Du auf einem ganz anderen Gebiete so muthig errungen hast .
Hoch erfreut war ich noch durch das Weihgeschenk einer zur Erinnerung an den 5 . October abgefaßten interessanten Schrift : »Die Asphyxie nach ihren staatsärztlichen und klinischen Be - ziehungen« , aus der Feder eines meiner frühesten Schüler , des jetzt mir so nahe verbundenen College» , des verdienstvollen Etatsraths und Professors Meyn , Direktors des Sanitäts - Collegiums , dem ich gegenwärtig in meinem höheren Lebensalter in manchen Stunden angenehmer Unterhaltung die Belebung und Auffrischung meiner früheren ärztlichen Auffassungen verdanke . Auch Doctor Oppenheim in Hamburg huldigte meiner Feier durch die De - dication des drei und zwanzigsten Bandes der Zeitschrift der gesammten Medicin . Endlich wurden selbst die alten Classiker aus ihrem Schlummer geweckt , indem der vielgewandte Romanist , Etatsrath Veltheim , mir beinahe schon seit einem halben Jahr - hundert befreundet , zur Feier des Tages eine an Horaz und Cicero erinnernde gedruckte Ode weihte .
Die Jahre >844 bis 1847 . Reise über Berlin nach Niarienbad und Töplitz im Jahre 1844 . Versamm - lnng der deutschen Aerzte nnd Naturforscher in Kiel 184« . Reise nach Kissingen , und nochmals in die Schweiz 1847 .
Der Wunsch , und die freilich nur sehr zweifelhafte Hoff - nung , meinem offenbar abnehmenden Sehvermögen noch zur Hülfe kommen zu können , bewog mich im Jahre 1844 eine neue Brunnen - und Badecur zu versuchen , und zwar zu Marien - bad und nochmals in Töplitz . Meine Frau und Sohn begleite - ten mich wieder , und zugleich auch mein ehemaliger trefflicher Schüler Müller , der mir auf dieser Reise Vorleser und Guide war , jetzt als Apotheker etablirt in Itzehoe , sehr geachtet von

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