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werden , sowie er auch als Schriftsteller sich eine große Aner - kennung erworben hat . Möge er auf seiner ferneren Lebensbahn die so verdiente Anerkennung finden .
An der Spitze der Denkschrift befand sich als eine Art von Vorwort aus der so oft bewunderten , productiven Feder meines vieljährigen Freundes , des Etatsrath Hegewisch , eine wahrhaft geniale , zu günstige Schilderung meines Wirkens auf hiesiger Hochschule , sowie meiner Persönlichkeit überhaupt . Dieser edle Teilnehmer an meiner Feier hatte ihr in den neuen Kieler Blättern schon einige Tage vorher gleichsam einen Weihegruß vorausgeschickt durch ein Gedicht , dessen Abdruck ich mir hier nicht versagen mag , um diesen Mann in seiner Genialität vor - zuführen .
An Pkatk ,
den Jmponderabeln .
Kiel , zum 5 . Oktober 1S43 .
Du hast geforscht , Du hast gehangen An tausend Brüsten der Natur ,
Unstillbar war Dein heiß Verlangen Nach jenem schöpferischem Ur .
Nicht , daß Dich schmeichlerisch umfinge Der Tage schimmernd Wellenspiel ;
Ursach , Urkraft , Urfein der Dinge ,
Das war Dein hohes , höchstes Ziel .
Des Jrds , des Erzes stumme Aeichen Hast Du erkannt , den Feuergeist ,
Den Lebensgeist , den hier zu schleichen Die Kette zwingt , die Basis heißt .
Theogonie ward einst gesungen ,
Saturnus war der Erde Freund ,
Du bist zum Höchsten vorgedrungen Von dem , was schlummernd , todt erscheint .
Du hast magnetisch und galvanisch Den Mikrokosmus explorirt ,
Wie Faustus super - subterranisch Den Makrokosmus durchstudiit .
Prometheus war der Menschen Lehrer ,
Des Dankes Blume pflückt er nicht ,

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