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Zugewiesen war , einer erst neueren Stiftung damals unter dem Kronprinzen , der sie sehr begünstigte und für welche auch ein sehr stattliches Gebäude mit einem trefflichen Auditorium für die Vorlesungen eingerichtet worden war , indem auf derselben ders die Chirurgen für die Armee gebildet werden sollten , die Eleven derselben aber sich zugleich das Recht zur medicmischen Praxis durch die bestandene Prüfung ohne irgend eine Promotion erwarben . Als eine Merkwürdigkeit muß ich hier eine freilich mit jetziger Zeit sehr contrastirende Begünstigung der Herzog - thümer anführen , welche der damals allgeltende Minister Andreas Bernstorf durchsetzte , daß nämlich von den durch die chirurgische Äcademie examinirten Candidaten diejenigen , welche nur den dritten Charakter erhalten hatten , von der eigentlich medicmischen Praxis in den Herzogthümern ausgeschlossen und nur auf die chirurgische Praxis beschränkt wurden , während sie im eigentlichen Dänemark damals in beiden Gebieten ihre Kunst ausüben durften . In neueren Zeiten ist glücklicherweise diese unpassende Scheidung der Chirurgie von der eigentlichen Median aufgehoben , und die chirurgische Academie mit der medicmischen Facultät zu einem gemeinschaftlichen Lehr - und Examinationscollegium verschmolzen worden . Bei der so beschränkten Gelegenheit , welche das Friedrichshospital darbot , vereinigten sich mehrere von uns aus - ländischen Doctoren , die vorzüglich des Accouchements wegen Nach Copenhagen gekommen waren , namentlich außer mir I ) > . Ehausepie , vi - . Gumprecht , Hr . Bremer aus Lübeck , Dr . Müller und mein Freund Scheel zu einem besonderen Clinicum in dem ^genannten almindelig Hospital unter dem Vorstände desselben Jacobsen , einem wahren Biedermann und sehr geschickten Chi - ^Urgen , der bescheiden genug war , von den jungen ausländischen Merzten noch prositiren zu wollen . Die Krankheitsfälle in diesem Hospital waren freilich nicht von hohem Interesse , fast durch - aus chronischer Natur , doch boten sie zum Theil auch Gelegenheit zur Prüfung der Wirksamkeit mancher Arznei - mittel , und ich erinnere mich , daß für uns eine Genugthuung darin lag , daß der Kampher , jene Panacee des Friedrichs - Hospitals , unsern freilich großentheils torpiden Kranken in stei - genden Gaben , ohne irgend eine auffallende Wirkung , gereicht
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