Nachdruck verboten . Übersetzungsrecht vorbehalten .
Die zoogeographischen Beziehungen Südamerikas , betrachtet an den Klassen der Reptilien , Amphibien
und Fische .
Von
Prof . Dr . G . Pfeffer in Hamburg .
Der vorliegende Aufsatz sucht Stellung zu nehmen zu der in letzter Zeit häufiger erörterten Frage einer frühern direkten verbindung Südamerikas einerseits mit Afrika , andrerseits mit Australien bzw . Neuseeland , mit oder ohne Zuhilfenahme eines arktischen Kontinents . 1 ) Dieser Versuch stützt sich auf das gesamte zoogeographische Material aus den Abteilungen der Reptilien , phibien und Fische , soweit es der Verfasser sich zugänglich machen konnte . — Als neu hat derselbe den Ausdruck „ postpanamensisch " eingeführt für die Zeit des faunistischen Austausches zwischen Süd - und Nordamerika seit dem letzten Schluß der Landenge von Panama , der wohl schon zu miocänen Zeiten begann , dann im Pliocän und noch mehr wohl im Pleistocän zunahm und bis heute fortdauert .
I . Chelonia .
Die Pleur od ir en sind heutzutage durchaus auf die südlichen Kontinente beschränkt , nämlich Südamerika einerseits , Australien
1 ) Eine zusammenfassende Behandlung dieser Fragen samt der literatur findet sich in der ausgezeichneten Arbeit : A . Ortmann , The geographical distribution of freshwater Decapods and its bearing upon ancient geography ( in : Proc . Amer , philos . Soc . , V . 41 , p . 267—400 ) ; ferner in der hübschen Darstellung von J . Meisenheimer , Die bisherigen Forschungen über die Beziehungen der drei Südkontinente zu einem arktischen Schöpfungscentrum , in : Naturw . Wochenschr . , V . 3 , 1903 , p . 20ff .

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.