Full text: Festschrift zum 80. Geburtstage des Herrn Geheimen Regierungsrats Prof. Dr. Karl Möbius in Berlin

Molluskenfauna der Magalhaen - Provinz . 
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ist wenig breit , so daß er den Nabeltrichter fast frei läßt ; er schmälert sich nach unten zu und geht unmerkbar in den Basal - rand über . 
Die Skulptur besteht aus überaus feinen , scharfen falten , ab und zu unterbrochen von etwas gröbern absätzen , ihre Schärfe nimmt auf der Mittelpartie der letzten dung ab . Sie werden durchkreuzt von sehr feinen , fadenlörmigen Spiralreifen , die durch ungefähr gleiche Zwischenräume getrennt sind , sie stehen aber in der Nahtnähe und auf der Basis weniger eng als auf der Mittelpartie der letzten Windung , so daß daselbst die gegitterte Skulptur deutlicher hervortritt , doch bilden sich an den Kreuzungsstellen keine Knötchen , denn die Spiralskulptur ist tiger als die der Anwuchsrichtung . In der Nahtnähe und auf der Basis des Gehäuses , besonders aber nach dem Nabel zu tritt jeder 3 . bis 4 . Spiralreifen etwas mehr hervor , während auf der partie der Wölbung dies nicht der Fall ist . 
Das einzige vorliegende Stück ist von Kapt . Kophamel tot sammelt , leider ist als Fundort nur Ostküste Patagoniens angegeben . 
Größter Durchmesser 8 , 8 , kleinster 6 , 9 , ganze Höhe 7 , 5 , der letzten Windung 4 , 7 und deren Breite 4 , 3 . 
Fragliche Arten . 
Margarita magellanica Gould . 
( 1 . c . , p . 192 , flg . 228 . ) 
Tryon führt diese Art bei Photinüla violacea an , bemerkt aber dazu , daß er nicht sicher über die Identität sei . Meiner Ansicht Dach kann es nicht zweifelhaft sein , daß Gould's flg . 228 b , welche allein ein Urteil über das Gehäuse zuläßt , da bei den andern das Tier besonders berücksichtigt ist , nicht zu Ph . violacea gehören kann . Es kann fraglich sein , ob diese Figur zu Calliostoma gehört , etwa zu C . nuda var . flavidocarnea , denn zu Ph . mobilisi mihi würde sie noch schlechter passen . Aber solange nicht nach dem Original - material festgestellt wird , was eigentlich darunter zu verstehen ist , muß meiner Ansicht nach die Art unberücksichtigt bleiben , und 2war aus folgenden Gründen . 
Die Diagnose ist zu kurz gefaßt und wird dadurch in Frage gestellt , daß die danach aufgeführten 2 Varietäten etwas zu schiedenes andeuten , als daß man sie unter die Diagnose zusammen - 
Zool . Jahrb . , Supplement VIII . 11
	        
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