Die Berliner Sammelmappe deutscher fragmente . 73
als ein stück aus Ulrich von Türheims Willehalm bezeichnet worden . Ich habe es bis jetzt darin nicht finden können ; auch erregt die fast leere zweite seite bedenken ; wir rnüfsten es denn mit versen zu thun haben , die von einem leser heims besonders ansprechend gefunden und daher auf ein blatt oder in ein buch notiert worden sind . Vielleicht hat dieses blatt mit nr . 51 , 1 einen Zusammenhang , das der accessionsnummer nach ebenfalls 1893 an die kgl . bibliothek gekommen ist .
Es beginnt :
Iiie dem hörne stunde ein baume Des name ich viel eben gaume Ein frauive dar widder saefse Der liep vil schoene vmbfangen waefs Mit blamcen Hedem färbe Do ich der zartenn wart geware Vnd niemant meiner bie jre Zue hant wart ich gedencken mir Wie ich mit listen me jre Iceme . . .
Der ritter nähert sich , beginnt ein gespräch und gewinnt schliefslich ihre liebe .
Schlufs ( seite B ) :
Myne freude was doe erwecket Vnd zue stvndt myne vngemach Was mir zue leide je geschach Gar lutzel das myn hertze bedacht Dan aller wonsche was volnbracht
Ane jrem leihe nach mans ( nemants verschrieben ) gelust
Hier bricht das stück ab .
51 . Varia .
1 ) Ein papierblatt des 15 . / 16 . jahrhunderts , auf jeder seite eine spalte enthaltend , an dem rande beschnitten und zerfetzt , scheint zu einer hs . volkstümlicher lieder und balladen gehört zu haben , aus der vielleicht auch das fragment nr . 50 stammt ; allerdings gehört die schrift nicht einem Schreiber an . Als beispiel seien die schlufs -

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