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Willy Scheel .
14 . Konrad von Würzburg - , Trojanerkrieg' .
Ein kleiner pergamentstreifen , aus einem doppelblatt herausgeschnitten , aus dem 14 . jahrhundert , ursprünglich in 4° , zweispaltig ; auf dem ersten blatt sind sieben zeilen jeder spalte , auf dem angebogenen blattrestchen nur drei bis vier zeilen einer spalte erhalten ; die hs . hatte 40 zeilen auf der kolumne . Die anfangsbuchstaben jeder zeile sind rot getiipft . Das ment stammt aus dem Cisterzienserkloster Camenz in Schlesien und ist von Gräter in Idunna und Hermode 1813 , s . 22 f . ohne Verfasserangabe veröffentlicht und erst von Bartsch in der Germ . 27 , 127 als Konrads dichtung angesprochen worden . Merkwürdig ist , dafs weder er noch Gräter das angebogene restchen von drei bis vier zeilen ( wir würden es mit C a und Db bezeichnen ) mit keinem worte erwähnt hat ; sie scheinen also beide das fragment nicht selbst gesehen zu haben . Für Bartsch geht dies übrigens schon daraus hervor , dafs er Gräters sehr fehlerhaft geschriebenen text mit konjekturen zu bessern versucht , die , wie sich bei der nachprüfung ergab , fast immer das richtige getroffen hatten .
Erhalten sind :
1 . Blatt A a 22 356—362 ( Bartsch ) b 22 396—402 Ba 22 435—442 b 22 476—482
C a beg . vñ
ob ir durit ivwers z . . . .
D b beg . . . n \ . . tan . . . ch mit st'ce ivern Die reste von C und D haben nicht nachgewiesen werden können .
15 . Passional .
Ein pergamentdoppelblatt des 14 . jahrhunderts in fol . , dreispaltig , mit 50 zeilen auf der spalte , als bucheinband nutzt , wie an der mit weifser färbe geschriebenen 421 auf dem

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