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Wilhelm Luft .
unci 83 ) . Diese stelle nun befindet sich auf blatt II zeile 13 und 14 . Am rande dieser beiden zeilen befindet sich nun je ein grofser , kräftiger punkt .
2 . Koediger H . Z . 33 und 35 , und ihm beistimmend O . Schroeder H . Z . 34 , nehmen an , die verse 55—57 ( Braune ) spreche Hadubrand , und sie ergänzen davor ein Hadubrant gimahalta etc . Mag es nun richtig oder falsch sein , die worte 55—57 Hadubrand in den mund zu legen und dem entsprechend zu ergänzen , jedenfalls kann diese rede brands nicht vollständig so gelautet haben , wie wir sie vor uns haben ( vgl . verf . diss . p . 22 und 34 ) . Wiederum stehen nun am rande der handschrift an betreffender stelle , es ist blatt II zeile 19 , zwei dreieckartige zeichen .
3 . Ferner steht ein grofser punkt zwischen zeile 21 und 22 von blatt II , der im Sieversschen facsimile allerdings schon etwas erloschen aussieht , in dem abdruck aber in Könneckes bilderatlas noch deutlich und kräftig zu bemerken ist . Dies ist aber die stelle , wo die meisten ausleger die lücke nehmen , in welcher Hadubrand seinem vater den Vorwurf der feigheit macht ( vgl . verf . Diss . p . 35 ) .
Aufser diesen lücken wird keine gröfsere mehr anerkannt . Ich vermute also , dafs der Schreiber diese zeichen machte , um anzudeuten , dafs ihn an der betreffenden stelle sein ge - dächtnis im stiche gelassen habe . Dies ist um so glaublicher , als auf dem ersten blatte , in welchem teile des gedichts auch wir weniger auszusetzen haben und auch keine gröfsere lücke anerkennen , sich kein punkt oder sonstiges zeichen am rande befindet1 ) . Dabei bleibt aber eins befremdend . Wenn der Schreiber die punkte machte , um lücken seines gedächtnisses anzuzeigen , warum kennzeichnete er nicht die wichtigste und für die ganze erklärung des gedichts vielleicht die scheidendste , nämlich die stelle , in welcher sich Hildebrand zu
' ) Ich sehe ab von den buchstaben , die Schroeder richtig als schreibversuche deutet .

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