Schillers schrift vom ästhetischen Umgang .
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Allein dem gelingen dieser nun zum zweitenmal nommenen abhandlung war das geschick nicht günstig . Zuerst war die schrift vom ästhetischen Umgang in die briefe an den herzog verwebt worden ; und als der dichter sie nun wieder herausgelöst hatte und sie zu einer „ konstitution " für den staat des schönen Scheins umgestalten wollte , wurde er durch die unempfänglichkeit der horenleser für gröfsere sophische abhandlungen , durch die notwendigkeit , die hören mit kleineren aufsätzen zu versorgen , vor allem aber durch die beschäftigung mit dem aufsatz „ Über naive und sentimen - talische dichtung " von der ausführung seines Vorhabens gehalten . Drei abschnitte der geplanten schrift erschienen sondert , die abhandlungen „ Von den notwendigen grenzen des schönen besonders im Vortrag philosophischer Wahrheiten " , „ Über die gefahr ästhetischer sitten " , „ Über den moralischen nutzen ästhetischer sitten " . Der erste dieser aufsätze hatte jedenfalls noch zuletzt eine starke Überarbeitung erfahren , vgl . in Bellermanns Schillerausgabe bd . VIII die anmerkungen s . 286 , 294 , 295 , 450 .

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