Full text: Disputatio Theologica De Jubilæo Romano, Prior

grcfhn Ablassen und Vergebungen der Sünden / denen Gvirssurebli - gen und andäch»genB> fächern derApostolichen Kirchen gegeben wor - den . Und wiewohl durch klugen Raht der Römischen Päbste / un< sercrVorsahren / die Zeil / umd diese« Heil . Jubel - Iahr zu ftvren / weil viele / wegen täglicher Abnehmungen des Menschlichen Levens / selbiges nicht erreichen mögen / in kürtzece oder wenigere Jahre gen / damit umbsovielmchrcreMenschenderVergebung der Sünden theilhasstig werden möchten ; st wird dem ungeachtet die Feynmgde» hundersten Jahrs / sowohl wegen des Verzugs einer langwierigen Zeit als auch des ersten Ursprungs / sürnemlich allen vorgezogen weil nem - l , ch in dem leiten Jahr eines jeden Scculi , so man für die allerlängsic ZeitdeS Menschlichen Lebens rechnet / denen Christen die Wolthaten des ewigen und in alle ewige Ewigkeittvährenden Lebens / durch Chrx stum erworben / erinnerlich >ürgehalten werden . 
So höret bann diese Dinge alle ihr Völcker / die ihr euch des Nah - mens Christi rühme« / nehmet zu Ohren ihr Einwohner der Welt / ihr Könige der Erden / und alle dero Unlerthanen / Reiche und Arme / wie wir / wiewohl ohne einigem Verdienst auff dieser Erden / Christus Stelle bekleiden / euch mit Freuden ein unserem HErrn ges Jahr verkündigen / ein Jahr der Versöhnung undFreylassung / der Erlösung und Gnade / der Vergebung und Nachlassung aller Sün - den . DieErdehore dieWorteunsersMundes / unbdiegmitzeWelt de» Schall unser Priesterlichen Trompete» / so vor dem Volck des HErrn Jubel - Jahr / mit einem fröhlichen Anfange / außblasen / weil / was wir vor diesem an denKindern Israel in demSchallen der Gesetz« geschehen zu seyii gehöret / wir nunmchro in der Wahrheit des Evan< gelii geistlich erfülle« sehen . Dann das Christliche Jubel - Jahr n'oh« »iget uns jiicht / wie bey denvormahligen Juden A . T - zu Wiederbe - sitzung der irrdischen Güter / sondern zu Erlangung der ewige» Erb - schafft / von welcher wir durch die Übertretung und den Fall unserer Vor - Eltern ausgeschlossen worden ; nicht zu Entschlogung ein« Menschlichen Dienstbahrkeit / sondern zu Ersetzung der Frepheil der Kinder GOtteS ; nicht zu Entjiehung des Land - und Ackerbaues / son - dem zu einer behörlichen Erledigung vor demHErrn / umb das lische zu betrachten / nicht zu einer Befreyung von einer Geld - son - dern Sünden - Schuld . 
Nachdem dann der Zeiten Gelegenheit / und die Gewohnheit aller Römischen Päbste / als unserer löblichen Vorfahren / uns ein gleiches Ii : . «r°
	        

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