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de schulleit * ) sein ver - dr tir . — 
Sein - de schulleit ver - dr - tîr , nâ , do zit - a rêgel ( Riegel ) vir , — ich gê - nech ahâm ! — — 
Mûru , du - solst - ahâme gin , de jomfern ( Jungfern ) sein - am haus ! — 
Sein - de jomfern ei - dam liaus , ei dô losst - mr kâne raus : jezt gê ich ahâ'm ! 
II . Das Frei - oder Lossprechen des Lehrlings . 
Wie die eigenartige Handwerkssprache vor der dringenden Schriftsprache immer mehr zurücktritt und allmählich in Vergessenheit gerät , so sind die denen Gebräuche , die zu Grossvaters Zeiten wohl noch lebendig um das Handwerksleben sich rankten , heute kümmert , ja , weil ihnen gar keine Pflege mehr zu teil ward , in manchen Gegenden ganz abgestorben ; nur hier und da , fernab von der Heerstrasse des Verkehrs , haben sich noch einige Pflänzlein erhalten . Und doch lebte in den Handwerksbräuchen alter Zeit ein gut Teil echt schen Wesens voll urwüchsiger , frischer Kraft und derben , gesunden Witzes . Der Handwerker , der rüstig und mit offenem Auge für Natur und Leben die Lande wandert , tritt keck und schlagfertig zu seinen Genossen in die Zunftstube , und wie er den Duft von Wald und grüner Heide mithereinbringt , so steht am Fenster das deutsche Märchen auf den Zehen und guckt mit den tiefen , sinnigen Äuglein durch die Scheiben . — 
Es gibt heute keine echten Gesellen auf der schaft mehr , nur Fechtbrüder ! rief mir unwirsch ein alter Meister zu . Wahrheit liegt darin ; und mit den echten Wandergesellen sind die alten Bräuche ausgestorben . 
' ) Zum Aussingen beim Begräbnis .
	        

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