Full text: Beiträge zur Volkskunde

Volkskunde in dem weit umfassenden Sinne , in dem Sie die Volkskunde verstanden wissen wollten , als Sie ihr durch den Verein und die Zeitschrift , die Sie leiten , zum ersten Male in Deutschland ein sicheres Heim schufen , in welchem nun auch das Studium fremden Volkstums und internationaler Beziehungen seine Pflege findet . 
Aber wenn diese Wirksamkeit Ihren Blick bis in weite Fernen lenkt , so haben Sie ihn doch auch immer wieder gerne zur nächsten Nähe , zur liebevollen Beobachtung des Volkstums Ihrer schlesisclien Heimat wendet . Sie haben insbesondere durch Ihre Schriften zur schlesischen Mundart die Grundlage zu einer schaft der schlesischen Volkskunde gelegt ; Sie haben als akademischer Lehrer in Breslau unter Ihren Schülern Sinn und Liebe auch für dieses Studium geweckt und Sie haben sich ihm selbst durch gelegentliche lichungen wie durch Fortführung Ihrer Sammlungen bis auf die Gegenwart treu erwiesen . 
Auch der Beginn dieser Arbeiten liegt nun fünfzig Jahre hinter Ihnen . Als Sie nach der Promotion in Halle in Ihrer Heimat am Eulengebirge weilten , da waren es die schlesischen Sagen , Gebräuche und Dialekte , die Sie beschäftigten , und mit Ihrem Lehrer Theodor Jacobi warfen Sie damals den Plan , das ganze Schlesien für Ihre Sammlungen aufzurufen . Jacobis Tod und die Ungunst
	        
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