Wenn es nach den Ausführungen in der Zeitschrift ( XXIV , 139 ff . 1894 ) noch eines Beweises für die Echtheit der Verordnung „ Kations Bibliothecae " bedurft hätte , sv bin ich nun in den Stand gesetzt , die Akten in dieser Frage endgiltig zu schließen . Den Bemühungen des Herrn Uni - versitäts - Knrators Kousistorial - Präsidenten D . Dr . Chalybäns ist es zu danken , daß nicht nur das Original der Verord - uuug wiedergefunden , sondern auch das bisher unbekannte begleitende Reskript des Herzogs Karl Friedrich an die Visita - tions'Kommission znm Vorschein gekommen ist .
Wie vermuthet , haben sich die Originale bei den Akten der Visitatoren besuudeu . Sie sind dann in das Archiv des Kieler Großfürstlichen Geheimen Regieruugs - Couseils über - gegangen , in Gemäßheit des Austauschvertrages vom 1 . Juni 1773 an den Bischof von Lübeck ausgeliefert uud zuletzt nach Oldenburg in das Großherzogliche Haus - und Central - Archiv gelangt . ' ) In Kiel wurden bei der Auslieferung beglaubigte Abschriften zurückbehalten , die jetzt das Königliche Staats - archiv zu Schleswig bewahrt . Beglaubigte Abschriften neue - sten Datums hat die Oldenburgische Staatsregierung dem Preußischen Unterrichts - Ministerium zur Verfügung gestellt . Letztere sind unserer Uuiversitäts - Bibliothek überwiesen nnd den Manuskripten zur Schleswig ^ Holsteiuischeu Geschichte ( Cod . MS . S . H . ij6 , A ) einverleibt . Das ist das neue
' ) Archiv - Abtheilung A» Schleswig - Holstein Lit . R " , mit dem Rubruü ? „ Reglements für die Academie zu Kiel . "
2 ) „ Chronik der Universität Kiel " 1894 , 95 . Seite 15 .
2'

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.