Full text: Eine Verordnung des Herzogs Karl Friedrich (1)

, , Quieta movere . " 
3u meiner Schrift über de» „ Pflichtexemplarzwang " ( Kiel 1890 , Seite 7 f . ) habe ich beiläufig eine bisher unge - druckte Verordnung des Herzogs Karl Friedrich erwähnt , die noch heute für unsere Uuiversitäts - Bibliothek vou aktueller Wichtigkeit ist . Sie enthält neben einzelnen nicht mehr praktischen Bestimmungen andere , deren fortdauernde Rechts - giltigkeit nicht bestritten werden kann . Da neuerdings Existenz uud Geltung der Verordnung in Frage gekommen ist , halte ich für nützlich , die Rechtslage festzustellen . Es handelt sich dabei für die Universitäts - Bibliothek um Geldinteressen von schwer wiegender Bedeutuug . 
Die Zweifel au der Autheuticität der Verordnung sind dadurch entstanden , daß das Begleitschreiben an das Akademische Konsistorium üi deu Statutenbüchern der Universität fehlt . Die Statutenbücher ( „ Volumen Statutorum " I , pag . 457 ff . ) enthalten zwei Schreibe« der vou Herzog Karl Friedrich eiu - gefetzteu Visitations - Kommission , beide mit demselben Datum ( Kiel 9 . Januar 1725 ) . vou deu drei Visitatoren I . O . v , Bafse - witz , Pechlin uud C . A . Classeu ( auch Clasen ) eigenhändig unterzeichnet , uud nach dem Dorsalvermerk am 1V . Januar 1725 im Akademischen Konsistorium vorgelegt . Das erste Schreibe» hat eiue Verfügung des Herzogs „ De Officio Curatoris Academiae " d . d . St . Petersburg TV September 1724 in seinen Tenor aufgenommen . Dem zweiten Schreiben find die drei darin bezeichneten Verfügungen des Herzogs mit dem gleichen Ausstellungsdatum , wie die zuerst genannte , in amt - licher Abschrift angelegt , und zwar :
	        

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