Full text: Zum Gedächtnis an Alfred Schöne

die Ruhe gönnend , vom langen oft schweren Lebenskampf , so soll es geschehen mit den Worten dieses Psalms , der ihm so teuer war . Er möge uns helfen , uns in dankbarer , ergebener Fassung in Gottes Wege zu fügen . „ Der Herr ist mein Hirte , mir wird nichts mangeln . " Ach , wir wollen es nicht leugnen , es hat dem Lebensweg und dem Lebenswerk unseres Freundes manches gemangelt , das er sich in derIugendwohl gewünscht : Kinder , die seines Geistes Erbe weitertrügen , sind dem innigen Bunde versagt geblieben , - auch manche Kinder seiner ungemein emsigen Gelehrtentätigkeit sind nicht zur vollen Reife , manch' weitschauende Pläne nicht zur Ausführung gekommen , - andere Arbeiten , die er ausgeführt , war er nicht im - stände von anderer Stelle aus wirksam zu machen . Den weitgespannten Rahmen seiner ge - lehrten und humanen Interessen war es schwer ja nur annähernd mit erfolgreicher Arbeit aus - zufüllen . Enttäuschungen bitterster Art erlebte er auch in Volk und Vaterland . Bis in seine letzten gebrochenen Zeiten hinein der Sorge um die geistige Höhenlage des Vaterlandes , um die Bewahrung seines hohen Erbes von Gütern
	        
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